Sieben Fragen an Annette Schönmüller

Opernwelt - Logo

Wann haben Sie zuletzt in der Oper geweint?
Bei Julia Kocis verinnerlichtem «Lazarus» in Gottfried von Einems «Jesu Hochzeit» beim Festival Carinthischer Sommer.

Wo würden Sie ein Opernhaus bauen?
Dort, wo es stört. 

Ihr Geheimrezept fürs Überleben während der Proben?
Wenn es ums Überleben geht: «Death is not the end».

Welche Oper halten Sie für überschätzt?
Jede, die in Spielplänen neben sich keinen Raum mehr für musiktheatrale Kunstformen unserer Zeit lässt.

Welche Oper halten Sie für unterschätzt?
«Le Malentendu» (nach Camus) des spanischen Komponisten Fabián Andrés Panisello.

Woran arbeiten Sie gerade?
Nach Mieczysław Weinbergs «Die Passagierin» (Lisa) nun am Rollenstudium für Bergs «Wozzeck» (Marie).

Ihre Lieblingsoper von van Beethoven?
«Fidely O.» – namenlose Freude.

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Opernwelt-Artikel online lesen
  • Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Opernwelt Mai 2023
Rubrik: Magazin, Seite 87
von

Weitere Beiträge
Schicksalsschläge einer Königin

Unter den Bühnenwerken von Gaetano Donizetti findet sich kein einziges mit dem Namen «Bastarda». Was jetzt am Théâtre La Monnaie an zwei Abenden zu sehen war, trug gleichwohl diesen Titel und den Namen des Komponisten. Der zureichende Grund: In vier Opern Donizettis spielt Elisabeth Tudor, die Tochter Heinrichs VIII., eine zentrale Rolle. Olivier Fredj nahm dies...

Personalien, Meldungen 5/23

JUBILARE

Susan Belling wurde am 3. Mai 1943 in New York City geboren. Sie studierte in Long Island und war danach Mitglied in verschiedenen Opernstudios, darunter auch dem der Metropolitan Opera. Belling wurde als Spezialistin für Ur- und Erstaufführungen bekannt, also für primär modernes Repertoire sowie für Alte Musik. Sosang sie beispielsweise die Titelrolle in...

Familienbande

Es war ein nahezu genialer Schachzug des Countertenors, Regisseurs und Musikmanagers Max Emanuel Cenčić, das Branding «Bayreuth» und zugleich das von den Wagner-Festspielen kaum beanspruchte Markgräfliche Opernhaus für sein Festival «Bayreuth Baroque» zu nutzen. Erstmals im September 2020 den Covid-Wirrungen zum Trotz durchgezogen, war es von Beginn ein Erfolg. Im...