Personalien, Meldungen 1/24
JUBILARE
Elena Moșuc, im rumänischen Iași geboren, studierte in ihrer Heimatstadt an der Hochschule für Kunst und Gesang sowie am Konservatorium «George Enescu» und debütierte bereits während dieser Zeit als Königin der Nacht in Mozarts «Zauberflöte» am dortigen Opernhaus. Ferner sang sie an gleicher Stelle die Titelpartie in Donizettis «Lucia di Lammermoor» (Moșuc selbst bezeichnete sie später als ihre Schlüsselrolle), die Gilda in Verdis «Rigoletto» und Violetta Valery in dessen «La traviata».
1990 gewann die Sopranistin den Ersten Preis beim Internationalen ARD-Musikwettbewerb in München; in den Folgejahren gewann sie unter anderem den «Premio Bellini d’Oro», den «Premio Zenatello di Verona» und den «Premio Verdi di Modena». Mit Beginn der Spielzeit 1991/92 wurde die Sängerin Ensemblemitglied des Zürcher Opernhauses; zu ihren Bravourpartien zählten neben den schon genannten die Konstanze in Mozarts «Entführung», die vier weiblichen Hauptcharaktere in Offenbachs letztem Bühnenwerk «Les contes d’Hoffmann», Amina in Bellinis «La sonnambula» und Micaëla in Bizets «Carmen». 2007 gab sie mit Violetta ihr Debüt an der Mailänder Scala. Am 18. Januar feiert Elena Moșuc ihren 60. ...
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Opernwelt Januar 2024
Rubrik: Service, Seite 56
von
Herr Köhler, ein Kritikerkollege aus dem Schauspiel hat Sie einmal einen «Theatermacher essenzieller Zeichen» genannt. Haben Sie eine Ahnung, was er damit sagen wollte?
Es ist immer schwer, so etwas selbst einzuschätzen. Aber in meiner Auseinandersetzung mit den Stücken geht es nie um Zeichen – es beginnt immer mit dem Konzept. Sowohl im Schauspiel als auch in der...
Die Wege zur Liebe sind, wie die Wege der Liebe selbst, häufig verschlungen. Auch bei Jean Anouilh, den wir vor allem als «Übersetzer» des antiken Antigone-Stoffes kennen. Sein Poem «Les Chemins de l’amour» beweist, wie gewandt der Dramatiker auf diesem Gebiet war, und so verwundert es wenig, dass Francis Poulenc die Verse zu einer Mélodie für Gesang und Klavier...
Der Anlass war es wert: Anlässlich des 20. Jahrestages des Wiederaufbaus des 1996 abgebrannten venezianischen Opernhauses zeigte sich auch Italiens Präsident Sergio Mattarella erstmals bei einer Spielzeiteröffnung im Teatro La Fenice. Eine weitere Novität: Die Saison wurde nicht mit einem Bühnenwerk von Verdi eröffnet (eine Ausnahme bildete der «Fidelio» im...
