Personalien 11/24

Opernwelt - Logo

 Nach einem Studium der Textiltechnologie in Taiwan kam Kii-Ming Lo 1980 nach Deutschland, um an der Universität Heidelberg Musikwissenschaften zu studieren. Ihre Promotion erfolgte 1989 unter der Betreuung durch Ludwig Finscher mit der Dis -sertation «Turandot auf der Opernbühne». Sie ging im Anschluss zurück nach Taipeh, um eine Professur für Musikwissenschaft an der Katholischen Fu-Jen-Universität anzunehmen.

Dort wirkte Lo bis 2002, bevor sie als Professorin an die Musikfakultät der National Taiwan Normal University wechselte und dort bis zu ihrer Emeritierung 2020 lehrte. Seit 1999 organisierte sie mehrere internationale Kongresse für Musikwissenschaft, besondere Beachtung erlangten dabei die Veranstaltungen zu Giacomo Puccini im Jahr 2008 und Richard Wagner 2013. Ihre Forschung umfasst unter anderem die Operngeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts in Europa und die Wechselbeziehungen zwischen Asien und Europa im europäischen Musiktheater. Am 4. November wird Kii-Ming Lo 70 Jahre alt. Wir gratulieren herzlich.

Aus einer traditionsreichen Schweizer Musikerfamilie stammend, studierte Marc Andreae in seiner Heimatstadt Zürich neben Klavier und Dirigieren von 1962 bis 1963 Kompo ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Opernwelt-Artikel online lesen
  • Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Opernwelt November 2024
Rubrik: Service, Seite 62
von Irene Naujoks

Weitere Beiträge
Eine Delikatesse

Chanson und Chanson meint nicht dasselbe. Die Chanson ist in der Renaissance die französische Version des mehrstimmigen Madrigals, das Chanson meint im ausgehenden 19. Jahrhundert ein populäres Solo-Lied zwischen Salon, Café-concert und Kabarett. Beide finden sich auf einer so originellen wie begeisternden Doppel-CD, die das Label Alpha dem Dichter Pierre de...

Sternenstaub, so schön

Die Frage ist nicht neu, aber von zeitloser Dringlichkeit: «Wer sind wir, was ist unser Zweck, und was bleibt von uns nach unserem Tod?» Huw Montague Rendall zögert nicht lange und liefert im Booklet seines Albums mit dem schönen Titel «Contemplation» gleich die demütige Antwort mit: «Wir sind nichts als Sternenstaub. Wesen kosmischen Ursprungs, schwebend in der...

Ein sehr gut gekanntes Märchen

Im April erst hatte der Intendant Peter de Caluwe bekannt gegeben, dass sich der Castellucci-Ring der Monnaie nicht runden würde und dass mit dem «Siegfried» nun Pierre Audi übernehmen sollte. Solche Kurzfristigkeit grenze im Opernbetrieb ans Unmögliche, bekräftigten der Intendant und sein neuer Regisseur noch einmal vor der Premiere: Doch müsse man in der Kunst...