Klein, aber fein

Opera Factory Freiburg feiert ihren 30. Geburtstag mit Brittens «Rape of Lucretia»

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So etwas liest man gern: «E wie energiegeladen, exzentrisch, Entdeckungen, Erstaufführung und Ereignisse», schreibt die Regisseurin Miriam Götz über den Buchstaben E in der «Opera Factory Freiburg». Okka van der Damerau, sie war 2006 bei Brittens «Noye’s Fludde» dabei, lobt im Programmheft zum 30-jährigen Jubiläum das persönliche Engagement, die Kreativität und den Idealismus des Gründers und Leiters Klaus Simon, der mit der studentischen Aufführung von Gustav Holsts «Sāvitri» im Jahr 1993 zum ersten Mal eine Oper auf die Bühne brachte.

Ein Jahr später erfolgte die Vereinsgründung der damals noch «Young Opera Company» genannten freien Musiktheaterformation und mit Benjamin Brittens «The Rape of Lucretia» die erste abendfüllende Produktion. Zum Geburtstag legte Simon mit der Holst Sinfonietta und dem SWR Vokal -ensemble Stuttgart beim Label bastille musique eine delikate Aufnahme von Holsts Werk vor und beschäftigte sich auch mit Brittens Kammeroper ein zweites Mal.

Auf der Bühne im Freiburger E-Werk ist nichts zu sehen. Regisseur Joachim Rathke und Ausstatterin Claudia Spielmann-Hoppe verzichten komplett auf ein Bühnenbild. Und setzen stattdessen einen präzise agierenden, ...

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Opernwelt Dezember 2024
Rubrik: Magazin, Seite 70
von Georg Rudiger

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