Ist da etwas oder ist da nichts?

Estland ehrt Arvo Pärt – mit einer szenischen Uraufführung ausgewählter Werke. Regie führt Robert Wilson. Ein Probenbesuch

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Tallinn, Ende August. Es gießt in Strömen. Die stolze Hansestadt liegt unter grauen Schleiern, die Stimmung ist herbstlich. Tiefe Pfützen stehen auf dem Weg zur Noblessner Foundry, einer ehemaligen sowjetischen U-Boot-Fabrik, in der die Uraufführung von «Adam’s Passion» stattfinden wird. Das Regenwasser kriecht hinein bis in den Vorraum, Pappen dienen als provisorische Brücke. Die Proben in der ungeheizten Halle sind bereits fortgeschritten, denn im Herbst und Winter wird man aufgrund der Kälte pausieren müssen.

Bob Wilsons Entourage ist im vollen Einsatz, die Technik rotiert, die Assistenten flitzen. Die schroffen Gegebenheiten des Raums hat man in das Konzept integriert. Chor und Orchester unter der Leitung von Tõnu Kaljuste sitzen an der Rückfront der Halle auf einer Empore, eine große Bühne mit abschließender Lichtbox ermöglicht Wilsons typische, wie magisch erleuchtete Räume; ein riesiger Catwalk führt darauf zu.

«Adam’s Passion» ist keine durchkomponierte Oper, sondern ein Pasticcio aus Werken wie «Adam’s Lament», «Miserere» und «Tabula Rasa», ergänzt um die Neukomposition «Sequentia». Anlässlich von Pärts 80. Geburtstag soll «Adam’s Passion» Porträt des Schöpfers und Resümée ...

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Opernwelt Mai 2015
Rubrik: Magazin, Seite 82
von Regine Müller

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Spielpläne

ML = Musikalische Leitung
I = Inszenierung
B = Bühnenbild
K = Kostüme
C = Chor
S = Solisten
P = Premiere
AP = A-Premiere
BP = B-Premiere
UA = Uraufführung
WA = Wiederaufnahme



Deutschland


Aachen
Tel. 0241/478 42 44+0180/500 34 64
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– Der Freischütz: 6., 15., 31.
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ML: Thorau, C:...

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