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Auf dem Spielplan 2012/13 der Vlaamse Opera Antwerpen/Gent stehen Opern und Konzerte, die sämtlich einen Bezug zum Glauben haben – an die Wissenschaft oder an Macht ebenso wie an Gott, an eine Erlösung, an die Liebe, an Gemeinschaft oder an Utopien. So stellt Jan Fabre mit «Tragedy of a Friendship» eine neue Oper vor, die von der schwierigen Freundschaft zwischen Richard Wagner und Friedrich Nietzsche handelt und die Musik Wagners mit der des deutschen Gegenwartskomponisten Moritz Eggert verbindet.
Eröffnet wird die Spielzeit mit Berlioz’ «La Damnation de Faust». Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Chefdirigent Dmitri Jurowski, den Faust singt der Tenor Michael Spyres. Regisseur David Hermann erarbeitet eine moderne Version von Mozarts «Zauberflöte», bei der Tomás Netopil ein junges Sänger-Team leitet. Gleichzeitig mit der Aufführung der «Zauberflöte» bringt die Vlaamse Opera mit dem Muziektheater Transparant eine Kinderproduktion heraus, die aus dem berühmten Mozart-Material die neue Vorstellung «De Koningin van de Nacht» für Kinder ab 7 Jahren destilliert. Regisseurin Mariame Clément und ihre Ausstatterin Julia Hansen stellen eine Neuproduktion von Händels ...
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Opernwelt Juni 2012
Rubrik: Service, Seite 58
von Marc Staudacher
Impressum
53. Jahrgang Nr. 6
Opernwelt wird herausgegeben
vom Friedrich Berlin Verlag
ISSN 0030-3690
Best.-Nr. 752244
Redaktion Opernwelt
Knesebeckstraße 59-61 | 10719 Berlin
Tel.: +49(0)30/25 44 95 0
Fax: +49(0)30/25 44 95 12
E-Mail: redaktion@opernwelt.de
www.opernwelt.de
Redaktionsschluss dieser Ausgabe war
der 09.05.2012.
Redaktion:
Stephan Mösch
Albrecht...
In diesem Jahr jährt sich der napoleonische Krieg in Russland zum zweihundertsten Mal. Prokofjews Oper «Krieg und Frieden» (nach Tolstois Roman), die diese Zeit feiert, ist allerdings ein Monster, kaum aufführbar. Sie beinhaltet viel Siegespathos, das heute inakzeptabel wirkt. Für einen Abend ist das Stück außerdem zu lang. Allerdings können Striche manches retten.
...
Der GMD, unser Mann fürs Grobe? Zweieinhalb Jahre nach dem Antritt Donald Runnicles’ an der Deutschen Oper hat man den schottischen Dirigenten als zupackenden, abgestandene Stücke aufrüttelnden Matador und Motivator seines Hauses schätzen gelernt. Andererseits beginnt man sich (nicht erst) angesichts der jüngsten Berliner «Lohengrin»-Premiere vor dem leicht...
