Immersion gescheitert
Eigentlich sollte die «Kacke», wie eine Presseagentur mit Feinsinn anmerkte, im nächsten Jahr so richtig «am Dampfen» sein. Denn dann wollte der amerikanische Rauschebart und Universalkünstler Paul McCarthy, bekannt durch seine Kapitalismuskritik sowie unter anderem durch seine (kapitalistisch grundierten) Pimmel- und Fäkal-Exzesse, den hippen Schwerpunkt für die Wiener Festwochen liefern.
Doch nun schmiss deren Intendant Tomas Zierhofer-Kin die Brocken hin, weil er «trotz vieler künstlerischer Erfolge und der gelungenen Bemühungen, ein für die Festwochen neues Publikum zu gewinnen, auf keine breitere Resonanz gestoßen» sei. Das klingt eher nach Trotz. Wenngleich er argumentieren könnte, dass die Auslastung sich gegenüber 2017 um etwa fünf auf 87,2 Prozent erhöhte. Freilich auch dank einer geringeren Zahl von Veranstaltungen. Die Besucherzahl ging von 128 630 im Vorjahr auf 101 044 zurück.
Zierhofer-Kin, zuvor mit dem alternativen «donaufestival» in Krems erfolgreich, war vor zwei Jahren vom damaligen Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny als Nachfolger von Markus Hinterhäuser (mit dem er u. a. den Salzburger «Zeitfluss» gestaltet hatte) geholt worden. Die Wiener Festwochen ...
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Einmal...
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