Den Normalfall gibt es nicht

Musikermedizin ist ein interdisziplinär angelegtes Fach, das Sängern und Instrumentalisten weiterhelfen kann, die über berufsbedingte Störungen klagen. Erfahrungen aus der Praxis

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Der menschliche Körper ist nicht grenzenlos belastbar. Eine Binsen­weisheit. Wer es übertreibt oder dauerhaft gesundheitsschädlichen Einflüssenausgesetzt ist, handelt sich nichtselten chronische Beschwerden ein. Zu den von der gesetzlichen Unfallversicherung anerkannten Berufskrankheiten gehören durch Lärm verursachte Hörschäden. Ein Syndrom, das unter Orchestermusikern weit verbreitet ist. Dass Instrumentalisten die Ohren sausen oder Sängern die überlastete Stimme versagt, kommt leider häufig vor.

Hilfe verheißt ein «spartenübergreifendes» Fach, das Tonkunst und Heilkunst, künstlerische und organische Phänomene zusammendenkt: die Musikermedizin. Porträt einer jungen Disziplin


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Opernwelt Jahrbuch 2018
Rubrik: Musikermedizin, Seite 84
von Wolfram Goertz

Vergriffen
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