Auf Abruf
Quizfrage: Was verbindet die Staatsoper in Hannover mit dem Braunschweiger Staatstheater – außer der Bundesbahn oder der A2? Antwort: Die beiden Häuser werden wohl als Pioniere eines neuartigen Online-Service in die Geschichte eingehen, der es ihren virtuellen wie realen Besuchern erstmals erlaubt, sich anhand kurzer Videofilme über aktuelle Produktionen zu informieren.
Möchte man zum Beispiel wissen, wie Regisseur Elmar Fulda auf der Hannoveraner Bühne «Hoffmanns Erzählungen» eingerichtet hat oder ob Wilhelm Busch wirklich operntauglich ist, wie Edward Rushton das mit seinem Stück «Die fromme Helene» in Buschs Heimatstadt behauptet – kein Problem.
Das Internet-Portal www.theater-tv.com macht’s möglich: Ausschnitte aus zwanzig Balletten und Opern hält das kürzlich gestartete Clip-Archiv inzwischen bereit. Das Staatstheater Braunschweig ist dort bis dato mit acht Clips vertreten, unter anderem zu Kerstin Pöhlers «Otello» und «Traviata» sowie zu Mascha Pörzgens «Katja Kabanova». Und der Kreis der Interessenten wächst: Nach einem Testlauf erwägen nun auch das Bremer Theater und die Hamburger Staatsoper, ihr Publikum künftig multimedial anzusprechen.
Ausgedacht haben sich das Projekt ...
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