Demis Volpi; Foto: die arge lola
Arbeiten auf Augenhöhe
«Demis Volpi ist ein großartiger Theatermacher und feinfühliger Geschichtenerzähler. Hier, eher als in der Choreografie, sehe ich seine wahre Begabung.» So begründet Reid Anderson, Ballettintendant der Staatstheater Stuttgart, die Nichtverlängerung Ihres Vertrags als Hauschoreograf des Stuttgarter Balletts. Das klingt, als wolle er Sie zur Oper fortloben ...
Man könnte diesen Eindruck gewinnen. Ich sehe meine Arbeit für die Oper und eine mögliche Entwicklung in diese Richtung allerdings nicht als ein Entweder-Oder. Ich kann mehrere Dinge machen.
Ich spreche deutsch, aber das heißt nicht, dass ich deswegen auf Englisch verzichten muss. Es sind einfach unterschiedliche Sprachen, die man im Laufe der Zeit gelernt hat und weiter vertiefen möchte.
Ihr Weg zum Musiktheater war nicht vorgezeichnet ...
Ich bin selbst überrascht, wie sich die Dinge entwickelt haben. Trotzdem ergibt sich in der Rückschau ein Sinn. Ich hätte nicht choreografieren können, wäre ich nicht zuvor Tänzer gewesen. Und die Begegnung mit der Oper schon während der Zeit meiner ersten choreografischen Versuche war ein Grund, warum ich mich entschieden habe, meine Theaterzukunft eher in der Regie und Choreografie zu ...
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Opernwelt Jahrbuch 2017
Rubrik: Bilanz, Seite 132
von Hartmut Regitz
DEUTSCHLAND
Aachen
Theater Aachen
GENERALINTENDANT UND GESCHÄFTSFÜHRER: Michael Schmitz-Aufterbeck
KOMMISSARISCHER GENERALMUSIKDIREKTOR: Justus Thorau
VERWALTUNGSDIREKTOR UND GESCHÄFTSFÜHRER: Udo Rüber
SEKRETARIAT DER GESCHÄFTSFÜHRUNG: Doris Hautermann, Tatjana Trunsperger
CHEFDRAMATURGIN: Inge Zeppenfeld
KÜNSTLERISCHE BETRIEBS- UND ORCHESTERDIREKTORIN: Melanie Plank
CHEFD...
Für ihre Darstellung exaltierter Frauenfiguren wurde sie oft gefeiert. Nun triumphierte Nicole Chevalier an der Komischen Oper Berlin als Medea in Aribert Reimanns gleichnamigem Musiktheater: «Ihre souveräne Beherrschung der Partie verwandelt die vokale Artistik in ausdrucksvolle Gestik und verklammert sich eng mit ihrem Spiel – und nach zwei Stunden Dauereinsatz...
Herr Dorny, ich kenne kein anderes Opernhaus, in dem so viele junge Leute im Publikum sitzen wie in Ihrem. Wie haben Sie das erreicht?
Als ich ankam in Lyon, 2003, machte das Abonnement 85 Prozent des Kartenverkaufs aus, die Auslastung lag damals bei 87 Prozent. Was bedeutet: Über die Abonnenten hinaus kauften sich nur wenige Leute Opernkarten. Ein solides...
