Am 1. Oktober erschien das Jahrbuch der Opernwelt

Schwerpunkt des Jahrbuches ist die Umfrage unter 50 Opernkritikern, die die besten Künstler und Produktionen des Jahres gekürt haben.

Sängerin und Sänger des Jahres 2010 sind Marlis Petersen und Christian Gerhaher. Zur Uraufführung des Jahres wurde Aribert Reimanns «Medea» gewählt, Dirigent des Jahres ist Ingo Metzmacher. Einen Überblick aller Gewinner in diesem Jahr finden Sie hier.

Ebenfalls in der aktuellen Ausgabe:

Wiener Welt:
Nach 19 Jahren ist die Ära Ioan Holender an der Wiener Staatsoper zu Ende gegangen. Im Interview erläutert er seine Art, das Haus zu führen.

Seine beiden Nachfolger erklären, was sie anders und besser machen wollen.

Christoph Schlingensief:
Ein umfangreiches Porträt des Regisseurs und seines Traums von einer besseren Welt.

50 Jahre Opernwelt:

1960 wurde die Zeitschrift  «opernwelt» gegründet. Annette Dasch, Stephan Braunfels, Jens Joneleit, Christian Thielemann und Barrie Kosky gratulieren. Dazu eine unterhaltsame Textsammlung aus 50 Zeitschriften-Jahrgängen.

Dokumentation:
Die neuen Ensembles, die Premieren der kommenden Saison und die Produktionen der vergangenen Spielzeit.

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Opernwelt Jahrbuch 2010
Rubrik: aktuell, Seite 199
von

Vergriffen
Weitere Beiträge
Tragödie aus Feuer und Licht

In einem Darmstädter Vortrag von 1961 dachte Theodor W. Adorno darüber nach, was künstlerische Utopie bedeutet. Seine Antwort: «Dinge machen, von denen wir nicht wissen, was sie sind.» Das konnte, über alle Sentenzhaftigkeit hinaus, konkret auf die Nachkriegs- und Wirtschaftswunderjahre bezogen werden. Und es hatte weitreichende Folgen. In der Oper bedeutete der...

Kunst und Ritual

Christoph Schlingensief war ein Passions-Künstler und Ritual-Verweser. Vieles bei ihm kam aus Wagners Opernwelt – und führte wieder in diese zurück: Das Gesamtkunstwerk wird globalisiert und lokalisiert zugleich, das gilt für Bayreuths Grünen Hügel wie für die Grünen Hügel Afrikas. Schlingensiefs Tod zwingt erneut zum Nachdenken über Kunst und Leben.

Es war gewiss...

Musik heißt: nachdenken

Herr Metzmacher, im Programmheft zur Salzburger Uraufführung von Wolfgang Rihms «Dionysos» beschreiben Sie Ihren ersten, vorsichtigen Kontakt mit der neuen Partitur. Wovor haben Sie in einer solchen Situation am meisten Angst?
Vor gar nichts. Ich bin nur neugierig. Im Falle von «Dionysos» kam die Partitur schubweise. Es war jedes Mal sehr spannend zu sehen, wie sich...