Zauberhaft
Es liest sich wie das Firmenschild einer Feinkosthandlung im idyllischen Marais von Paris oder eines dort beheimateten, nur Connaisseurs vertrauten Spezialitätenrestaurants: «Dussaut & Covatti». Mit den Stichworten «Paris» und «Connaisseur» haben die beiden Namen durchaus einiges zu tun. Denn die französische Metropole spielte eine wichtige Rolle im Leben des Komponistenpaars Robert Dussaut und Hélène Covatti.
Er kam 1896 in Paris zur Welt; sie, 1910 als Tochter einer Malerin und eines rumänischen Diplomaten in Athen geboren, siedelte als 15-Jährige an die Seine, um am Conservatoire zu studieren. Ihr Œuvre darf durchaus als Geheimtipp gelten, ist bislang wenigen Eingeweihten bekannt. Zwar umfasst die kreative Hinterlassenschaft der beiden neben Liedern auch Symphonien, Opern und Kammermusik. Doch die Werke schafften, wohl mangels eines merkantilen Netzwerks ihrer vor allem im Lehrberuf reüssierenden Schöpfer, nicht den Sprung ans Tageslicht des Repertoires. Vieles dümpelte in Kisten und dunklen Ecken vor sich hin, ehe der baskische Pianist und Dirigent Iñaki Encina Oyón, angeregt von seiner Klavierlehrerin Thérèse Dussaut (der Tochter des Paars) sich der Manuskripte annahm. Ein ...
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Opernwelt Juli 2020
Rubrik: Hören, Sehen, Lesen, Seite 36
von Gerhard Persché
Herr Ott, Ihr Familienname klingt deutsch ...
Ich stamme aus Pennsylvania. Dort leben viele Einwanderer aus Deutschland und deren Nachkommen. Meine Vorfahren sind aus dem schwäbischen Raum nach Amerika ausgewandert. Aber das ist jetzt sechs Generationen her.
Haben Sie auch wegen dieser Wurzeln zur Oper gefunden?
Ich bin in einer Kleinstadt aufgewachsen. Als...
Herr Beczała, stehen Sie gerade vor einem Fachwechsel?
Wechsel ist das falsche Wort, eher Erweiterung. Das passiert in meiner Karriere allerdings schon seit geraumer Zeit. Der Lohengrin etwa passt in dieses Muster. Auch «Un ballo in maschera» ist eine klare Vorbereitung für die nächsten Schritte. Und demnächst der Radames in «Aida».
Laut ihrer Webseite zählen...
alpha
04.07. – 21:10 Uhr
Kathedralen der Kultur: Die Berliner Philharmonie
Anfang der 1960er-Jahre standen sich am Potsdamer Platz zwei Bauwerke als konkurrierende Visionen für die Zukunft gegenüber: die Berliner Philharmonie und die Berliner Mauer. Die Philharmonie galt als Zeichen der Offenheit und des Aufbruchs, die Berliner Mauer als Symbol der Angst und...
