TV-Klassiktipps Juli 2020

Opernwelt - Logo

alpha

 

04.07. – 21:10 Uhr

Kathedralen der Kultur: Die Berliner Philharmonie

Anfang der 1960er-Jahre standen sich am Potsdamer Platz zwei Bauwerke als konkurrierende Visionen für die Zukunft gegenüber: die Berliner Philharmonie und die Berliner Mauer. Die Philharmonie galt als Zeichen der Offenheit und des Aufbruchs, die Berliner Mauer als Symbol der Angst und Unterdrückung. Ein halbes Jahrhundert später steht dort nur noch die von Hans Scharoun erbaute Philharmonie, eine Ikone der Moderne.

In Wim Wenders’ Filmporträt erlebt der Zuschauer das Gebäude durch die Augen etlicher Besucher und Mitarbeiter, die alle auf unterschiedliche Art mit ihm verbunden sind, und ist bei Orchesterproben im Konzertsaal dabei, wo Scharoun die Bühne radikal neu erfand, indem er sie mitten im Publikum platzierte.

 

arte

 

05.07. – 17:55 Uhr

Les Arts Florissants feiern 40-jähriges Jubiläum

2019 feierte das Barock-Ensemble seinen 40. Geburtstag. Sein Gründer William Christie entwickelte diesen außergewöhnlichen Klangkörper zur Talentschmiede für weltweit führende Interpreten. Neben seiner Leidenschaft für Alte Musik begeistert sich Christie auch für Gartenkunst. 2012 gründete er ein sommerliches ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Opernwelt-Artikel online lesen
  • Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Opernwelt Juli 2020
Rubrik: Service, Seite 52
von Andrea Kaiser

Weitere Beiträge
Zweite Ebene gesucht

Herr Morell, sehen Sie Bildregie eher als dienende oder als gestaltende Funktion?

Ich bin arrogant genug, es für eine gestaltende Funktion zu halten. Der Wunsch nach der Lenkung des Zuschauers ist tatsächlich eine Triebfeder.

 

Wie entscheiden Sie bei der Oper oder im Schauspiel, wohin Sie den Blick des Zuschauers lenken?

Filmisch gesprochen, zoomt im Theater...

Klartext und Kinderblick

Mit fünf Jahren saß Graham Vick aus Birkenhead im Theater und riss die Augen auf. Der schlecht gelaunte Vater, die Flucht in die Fantasie: J. M. Barrie hatte «Peter Pan» ja direkt aus seinem Leben abgeschrieben! Mit zehn fuhr er abends allein nach Liverpool, um Stücke zu sehen. «Es waren andere Zeiten», erzählt Vick meinen hochgezogenen Augenbrauen. Mit 15 schlug...

Eine Frage der Technik

Herr Beczała, stehen Sie gerade vor einem Fachwechsel?

Wechsel ist das falsche Wort, eher Erweiterung. Das passiert in meiner Karriere allerdings schon seit geraumer Zeit. Der Lohengrin etwa passt in dieses Muster. Auch «Un ballo in maschera» ist eine klare Vorbereitung für die nächsten Schritte. Und demnächst der Radames in «Aida».

 

Laut ihrer Webseite zählen...