Was kommt... September/Oktober 2021
Vielstimmig
Die Kulisse ist schlichtweg atemraubend. Vor allem am Abend, wenn die Sonne am Horizont verschwindet und die Arena Sferisterio, in der schon Luciano Pavarotti, Montserrat Caballé, Plácido Domingo und Marilyn Horne auftraten, nur noch von vokalem Glanz erleuchtet wird. 100 Jahre wird das Macerata Festival in diesem Jahr. Wir sind dabei
Vielseitig
Diese Frau gebietet über einige Talente. Sie hat Germanistik und Philosophie studiert, war Schlagzeugerin und Songwriterin, führte Regie im Schauspiel wie in der Oper.
Nun steht Barbara Frey an der Spitze der Ruhrtriennale und präsentiert ein abwechslungsreiches Programm. Wir sind gespannt
Vielversprechend
Seine Spezialität sind die sehnsuchtsvoll Liebenden. Alfredo, Rodolfo, Des Grieux, Faust, Lenski, Cassio, Hoffmann und der Herzog von Mantua. In all diesen Rollen vermag der französische Tenor Benjamin Bernheim das Publikum zu Tränen zu rühren. Ein Interview
Jahrbuch 2021
Es war eine schwierige, komplexe, von vielen Unabwägbarkeiten dominierte Spielzeit. Eine Spielzeit, in der es weniger darum ging, wer das «Opernhaus des Jahres» sein könnte, wer « Sänger» und wer «Sängerin des Jahres». Sondern vielmehr darum, wie wichtig ...
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Opernwelt September/Oktober 2021
Rubrik: Service, Seite 104
von Red.
Im Moskauer Saz-Kindermusiktheater wird die große Bühne saniert, alle Aufführungen finden deswegen auf der kleinen Bühne statt. Ende Juni zeigte man dort «Rotkäppchen» von César Cui, dem Mitglied des «Mächtigen Häufleins». Der Komponist schrieb seine Kinderoper 1911 ausdrücklich für Zarewitsch Alexej, den kranken Sohn Nikolai II. Allein für den maladen Thronfolger...
Wirklich furchterregend ist das Biest, das da, aus der Bühnentiefe des Festspielhauses geschlüpft, über einen hinwegbraust, auf mächtigen Schwingen, mit grünem Schuppenkleid und einem Maul voll gezackter Zähne, aus dem Feuerstrahlen schießen. Wie sich halt Richard Wagner seinen Drachen dachte, der schon zur Uraufführung des «Siegfried» nur unvollständig realisiert...
Mit Zaubertränken ist das so eine Sache: Man muss dran glauben, sonst wirken sie nicht. In Bad Wildbad wurde ein solcher gereicht, verdienst- und eigentlich reizvoll, die «Moderne Erstaufführung» von Daniel-François-Esprit Aubers «Le philtre», dem «Liebestrank». Ist es nun Segen oder Fluch, dass man beim Hören ständig das emotional aufgeladenere, elegantere...
