Was kommt... Februar 2020
Griechische Nationaloper
Rund 620 Millionen Euro hat sich die Stiftung des Reeders Stavros Niarchos für ein 2016 eröffnetes Kulturzentrum am Stadtrand von Athen kosten lassen. Seitdem residiert dort die Griechische Nationaloper, die nun mit Bergs «Wozzeck» ihre Bemühungen um die klassische Moderne fortsetzt. Wir sind dabei
Zwischen den Feldern
Seine Schauspielarbeiten sind Legende. Weil sie eine neue Sprache und Sprachlosigkeit generieren. Nun inszeniert Ersan Mondtag auch Oper.
In Antwerpen wagt er sich an Schrekers «Schmied von Gent», an der Deutschen Oper Berlin durchleucht er im März Langgaards «Antikrist». Wir schauen hin
Die Sängerflüsterin
Seit 18 Jahren sitzt sie sommers in Bayreuth in der Tiefe und hilft den Solisten auf der Bühne. Wer Ute Gherasim nur einmal bei ihrer Tätigkeit beobachtet hat, weiß, wie kompetent sie ihrem Beruf nachgeht. Ob auf dem Grünen Hügel oder an ihrem Stammhaus in Düsseldorf. Wir hören ihr zu
Faible für Heroinen
Charpentiers Medée, Lullys Phèdre, Berlioz’ Cassandre: Stephanie d’Oustrac ist eine der besten Interpretinnen der großen tragischen Rollen. Aber auch als Carmen, Charlotte und Sesto eine Augen- und Ohrenweide. Jetzt gibt sie an der Opéra ...
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Opernwelt Februar 2020
Rubrik: Service, Seite 72
von Red.
Frau Mattila, ist es Ihnen während einer «Lohengrin»-Vorstellung schon mal passiert, dass Sie die Elsa mitsingen wollten?
Nein, aber ich genieße die Szenen mit ihr, weil sie sich nun so anders anfühlen! Schöne Erinnerungen steigen da in mir auf. Ich mochte die Elsa sehr gern, als ich sie noch sang – allerdings wollte ich immer Ortrud sein. Ein spannender Charakter,...
Die erste Szene erinnert an Johann Heinrich Füsslis Gemälde «Der Nachtmahr», ein Sinnbild schwarzer Romantik. Allerdings hockt kein Dämon auf der Brust der Schlafenden, stattdessen wacht ein Mann neben dem Bett. Es ist der Bruder, der Lucia in Marcos Darbyshires Inszenierung beaufsichtigt. In den Händen hält er ein weißes Kissen, und er hält es so, als könnte er...
Hanns Eisler, bekannt für seine scharfe Zunge (deretwegen ihn sein geistiger Ziehvater Arnold Schönberg gerne «übers Knie gelegt» hätte), machte in seiner Kritik am reaktionären gesellschaftlichen Verhalten in der Musik auch vor den großen Meistern nicht halt.
Im Gespräch mit Hans Bunge bemerkte er, «dass selbst bei (…) Mozart noch das Klirren der Teetassen und...
