Was kommt... August 2018

Opernwelt - Logo

Festivals
Sommerzeit ist Reisezeit. Und Gelegenheit, eines der vielen Festspiele zu besuchen – von Bayreuth bis Bregenz, von Salzburg bis Santa Fé, von München bis Aix-en-Provence (Foto). Wir sind vor Ort

Tobias Richter
Angefangen hat er als Regisseur. Doch seit mehreren Jahrzehnten sieht sich der Theatermann in erster Linie als Kunstermöglicher. Nun geht er in seine letzte Saison als Intendant des Grand Théâtre in Genf.

Ein Resümee

Sara Jakubiak
Als Titelfigur in Erich Wolfgang Korngolds Oper «Das Wunder der Heliane» an der Deutschen Oper Berlin war sie eine Wucht. Ihre Spezialität: komplexe Frauenrollen – von Tatjana bis Polina, von Daphne bis Elsa. Ein Interview

Alexander Meier-Dörzenbach und Stefan Herheim
Sie machen fast alles gemeinsam. Hier der Dramaturg mit dem enzyklopädischen Wissen, dort der Regisseur mit der blühend-über­bordenden Fantasie. Wie geht das zusammen? Wir haben nachgefragt

OPERNWELT 9-10/2018 ERSCHEINT AM 30.8.2018

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Opernwelt-Artikel online lesen
  • Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Opernwelt August 2018
Rubrik: Service, Seite 80
von Red.

Vergriffen
Weitere Beiträge
Geisterstunde

Gefühlt hätte der Stoff für zwei, drei Opern gereicht. Doch Rodolphes Vernarrtheit in Agnès, die seinen Bruder heiraten muss, das Auffliegen dieser Liebe, Rodolphes Verbannung – all das geschieht im ersten Akt von Gounods «Nonne sanglante». Da gespenstert die blutige Gottesbraut noch gar nicht durch die Gänge. Agnès soll als besagte Nonne verkleidet fliehen....

Schicksalsschläge

Aus der Bühnenschwärze heraus blinken tausende farbige Lichter. Eine Frau im Glitzeranzug tritt durch die zwei spitz zulaufenden LED-Wände. Sie bedient Computer; grüne Zahlenkolonnen hetzen über die Monitore. Sie ist die Herrin über die Algorithmen, über die Daten der Menschen.

Catrin Striebeck führt die Zuschauer dann als Sprecherin durch Strawinskys Kurzoper...

Lustig, lustig

Je unpoetischer eine Nation oder Zeit ist, desto leichter sieht sie Scherz für Satire an, so wie sie umgekehrt die Satire mehr in Scherz verwandelt, je unsittlicher sie wird.» Jean Pauls Diktum aus seiner «Vorschule der Ästhetik» sollte allen Theatermachern zu denken geben, denen die Komödie und die Opera buffa am Herzen liegen. Nichts ist hier so, wie es zu sein...