Was kommt... April 2020

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Malin Gjörup
Sie herrscht über ein vergleichsweise bescheidenes Reich: die Norrlands Operan im nordschwedischen Umea. Aber auch dort wird Musiktheater groß geschrieben. Nun steht Mozarts «Don Giovanni» an, dirigiert von Benjamin Bayl, inszeniert von Tobias Theorell, dem designierten Intendanten der Folkoperan, Stockholm. Eine Reise mitten hinein in leuchtende Birkenwäldchen, hin zur Kunst

Günter Papendell
Angefangen hat er im Chor, als Tenor im Höhenflug.

Doch längst zählt der gebürtige Krefelder zu den besten Baritonen der Republik. Und bleibt trotz vieler Angebote seinem Stammhaus, der Komischen Oper Berlin, treu. Ein Interview mit einem Künstler, der den Ensemblegeist liebt

Thierry Pécou
Ihr Frühjahrsfestival «Arsmondo» hat die Opéra national du Rhin in Strasbourg diesmal der Kultur Indiens gewidmet. Höhepunkt des Programms: eine Oper nach dem legendären Hindu-Epos «Mahabharata». Geschrieben haben sie Thierry Pécou (Komposition) und Karthika Naïr (Libretto)

Charles Workman
Es war ein bisschen still geworden um ihn, dabei ist Charles Workman während der letzten Jahre eigentlich nie von der Bühne verschwunden. Im Gegenteil: Der amerikanische Tenor ließ quer durch Europa die ganze ...

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Opernwelt April 2020
Rubrik: Service, Seite 80
von Red.

Weitere Beiträge
Der Empfindsame

Nur stillstehen, das sei nichts für ihn. Bewegen müsse er sich auf der Bühne, so sagte er einmal, aktiv und offensiv am Geschehen teilnehmen, dann sei er locker. Ungestümer als Ende der 1980er-Jahre ging es nicht: Da war Siegfried Jerusalem in der Partie seines Namensvetters eine der Stützen des so körperhaft-klugen Bayreuther Kupfer-«Rings». Eine astreine...

Fein geschliffen

Die Wette wurde im Freundeskreis abgeschlossen: Beim Googlen des Stichworts «Titan» im Internet würde an erster Stelle nicht Ludwig van Beethoven erscheinen, sondern ein auf andere Weise legendärer Mann, der frühere Torhüter des deutschen Fußballserienmeisters Bayern München, dort jüngst mit Getöse zum Vorstandsmitglied bestellt. Klick. Oliver Kahn, tatsächlich....

Editorial April 2020

Christoph Schlingensief hatte einen Traum. Einen durch und durch romantischen Traum. Er träumte von einem Ort weit abseits der etablierten Musentempel, an dem die Kunst wieder zu sich selbst kommen würde, wo Menschen unterschiedlichster Herkunft, von  Zwängen befreit, künstlerisch arbeiten und einen postkolonialen Diskurs führen könnten. In diesem Traum kam das...