Was kommt...
Verkannt, versucht, für gut befunden
Üblicherweise streicht Gluck das Lob für die Opernreform im 18. Jahrhundert ein. Dabei war er nicht der Einzige, ja nicht einmal der Erste. Was trug zum Beispiel der Italiener Niccolò Jommelli dazu bei? Sergio Morabito hat im Vorfeld der Stuttgarter Neuproduktion von «Berenike» nachgeforscht.
Vagabunden
Das Staatstheater am Münchner Gärtnerplatz wird derzeit generalsaniert. Intendant Josef E. Köpplinger hält den Betrieb am Laufen, indem er sein Ensemble überall in der Stadt spielen lässt.
Und siehe da: Die Truppe scheint als Luftwurzler erst recht zu gedeihen. Als aufgeknöpfte Alternative zur luxuriösen Staatsoper
Warm und wendig
klingt Robin Johannsens Sopran. Wie geschaffen für Barockmusik und, vor allem, für Mozart. Ensembleleben? In Berlin und Leipzig hielt es sie nicht lange. Wie kommt die Amerikanerin in freier Wildbahn zurecht? Ein Gespräch
Weibsbilder
In der dunkelsten Zeit des Jahres kann jeder ein bisschen Spaß vertragen – traditionell wimmelt es in den Spielplänen dann von Operetten. Gelsenkirchen macht sich über Kálmáns temperamentvolle «Csárdásfürstin» her, in Dortmund mischt Abrahams Fußballmuse «Roxy» das «Wunderteam» auf.
Opernwelt ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Opernwelt-Artikel online lesen
- Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Opernwelt Januar 2015
Rubrik: Service, Seite 80
von
Zwölf Jahre liegen zwischen den Uraufführungen von John Adams’ dramatischen Oratorien «El niño» (2000) und «The Gospel According to the Other Mary». In der Zwischenzeit konnten sich seine Opern «Nixon in China» (1987) und «The Death of Klinghoffer» (1991) als moderne Klassiker etablieren, während «Doctor Atomic» (2005) es da aufgrund der weitschweifigen Dramaturgie...
Wir meinen sie zu kennen. Halb Luder, halb Liebende. Mal femme fatale, mal femme fragile. Hier Luxusweib, dort Leidensfrau. Klar doch: Zwei Seelen wohnen, ach! in ihrer Brust; in rastlosem Dauerclinch, bis schließlich das Herz daran zerbricht – und das ihres mittellosen Galans gleich mit. So hat Abbé Prevost anno 1731 Manon Lescaut (und den Chevalier Des Grieux) in...
Er kannte von Berufs wegen Gott und Jedermann. Aber richtige Freunde? Enge Vertraute? Für Gustav Mahler eher die Ausnahme. «Damit soll Mahler jedoch nicht als berechnender Egoist und keiner dauerhaften, wirklichen Freundschaft fähig charakterisiert werden. … [Es war] für ihn einfach unmöglich, die zahlreichen Kontakte dauerhaft zu pflegen, unabhängig von...
