Was kommt...

Stücke aus dem Belcanto-Repertoire haben bislang selten die szenische Fantasie herausgefordert. Zu Unrecht, meinen Jossi Wieler und Sergio Morabito. Nach «Norma» bringen der Intendant und der Chefdramaturg der Stuttgarter Staatsoper nun Bellinis «La sonnambula» auf die Bühne. Wir sind gespannt.

Unter den fünfzehn Opern, die Nikolai Rimsky-Korsakow geschrieben hat, ist diese wohl sein Meisterwerk: «Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch». Höchste Zeit, dass sich mit der Nederlandse Opera in Amsterdam wieder ein namhaftes Haus mit der magischen Parabel auseinandersetzt.

Marc Albrecht dirigiert, für die Inszenierung wurde Dmitri Tscherniakov verpflichtet.

Die deutsche Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts gehörte für den Dirigenten Giuseppe Sinopoli zu den Sehnsuchtsorten seiner Kreativität. Das musikalische Terrain von Schubert bis Schönberg war ihm so vertraut wie das geistige Milieu eines Nietzsche, Freud und Rilke. Davon zeugt nicht zuletzt seine Oper «Lou Salomé». Lother Zagrosek leitet eine Neuproduktion am Teatro La Fenice in Venedig.

Das kommt nicht alle Tage vor: Eine Starsängerin analysiert (selbst-)kritisch ihr Künstlerleben – als Ratgeberin für ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Opernwelt-Artikel online lesen
  • Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Opernwelt Februar 2012
Rubrik: Service, Seite 72
von

Weitere Beiträge
Musik und Sprache

Studioproduktionen der Opern Richard Wagners sind heute kaum mehr zu bezahlen. Die vermutlich für lange Zeit letzte Aufnahme dieser Art ist der «Tristan» unter Antonio Pappano mit Plácido Domingo und Nina Stemme (2004/05, siehe OW 9-10/2005). Wer eines Tages wissen will, wie im zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts Wagner gesungen wurde, ist auf Live-Dokumente...

Zusammen und doch allein

Einen Moment lang, als das überschaubare Publikum die Treppe zum Dachgeschoss des Historischen Zentrums in Wuppertal-Barmen mit dem Familienhaus von Friedrich Engels hinaufklettert –, einen Moment lang scheint dieser Ort der ideale Platz, um wie weiland der junge Engels in seinen «Briefen aus dem Wuppertal» gegen die Folgen der Industrialisierung zu wettern....

Glück mit den Interpreten

Sie hatten sich gesucht und gefunden: der erfolgreiche Komponist und umtriebige Opern-Manager Gian Carlo Menotti und der nicht weniger umtriebige Weltklasse-Tenor Plácido Domingo, der später auch ein erfolgreicher Manager werden sollte. Sie waren verbunden durch das gemeinsame künstlerische Credo: Oper ist zum Singen da. Bei einem Abendessen während des Edinburgh...