Vorschau Opernwelt 4/25

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Aufgebaut
Eine Oper, die auf Interviews basiert und eine ganze Generation porträtieren will: «We Are The Lucky Ones» - das sind Menschen, die zwischen 1940 und 1949 geboren wurden. Philip Venables blickt in seinem neuen Stück, das beim «Opera Forward Festival» uraufgeführt wird, auf jene Generation zurück, die die Welt nach dem Zweiten Weltkrieg geprägt hat.

Wir schauen zu

Schwermütig
«Eine Show gegen die Gleichgültigkeit des Universums» nennt die deutsch-österreichische Komponistin Brigitta Muntendorf ihr Musiktheater-Experiment «Melencolia». Ausgehend von Albrecht Dürers berühmtem Kupferstich, dreht es sich um die Schwermut der Welt. Beim Berliner Festival «MaerzMusik» wird das Stück aufgeführt. Wir gehen hin

Schwerblütig
Es geht um Hass und um die Verteilung von Opfer- und T äterrollen: Die neue Oper der britischen Komponistin Charlotte Bray verspricht brennende Aktualität. Als Vorlage diente der Roman «American Mother» des US-amerikanischen Autors Colum McCann. Am Theater Hagen erlebt das Werk nun sein Uraufführung. Wir berichten

Abgebaut
Uraufführung in Zürich: In seiner neuen Oper beschäftigt sich Beat Furrer mit den Folgen von Kolonialismus. «Das große Feuer» auf eine ...

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Opernwelt April 2025
Rubrik: Impressum, Seite 80
von

Weitere Beiträge
Keine Angst vor großer Oper

Hat hier jemand etwas von «Krise» gesagt? Einen Monat nach der Premiere ist in Halberstadt eine «Traviata» von Giuseppe Verdi zu erleben – vor nahezu ausverkauftem Haus. Die Aufführung ist lebendig und frisch, alle wichtigen Rollen sind aus dem Sängerensemble des Hauses besetzt, auf erstaunlichem Niveau: Jessey-Joy Spronk ist eine Violetta von starker sängerischer...

Im Schatten des Kastratenkults

Tenöre und Bässe hatten in der Barockoper nicht viel zu sagen und meist auch nur wenig zu singen. Die Stars der italienischen Opera seria waren die Kastraten. Sie verkörperten die Helden, Könige und Liebhaber, standen im Zentrum der Handlung wie der Musik, während sich die natürlichen Männerstimmen mit Nebenrollen begnügen mussten: Götter, Väter, Philosophen,...

Turteln und tratschen

Seit einer Produktion in Freiburg 1971 brauchte Maurice Yvains Erstlingsoperette «Ta Bouche» trotz Volker Klotz’ Lobeshymne im Standardwerk «Bürgerliches Lachtheater» mehr als ein halbes Jahrhundert, um erneut in einem deutschen Theater gespielt zu werden. Dabei hatte schon die Uraufführung am Pariser Théâtre Dannou 1921 eine ganze Reihe von Erfolgen nach sich...