Vorschau

Opernwelt - Logo

Central City Opera
Im Überschwang des Goldrauschs baute sich Central City ein eigenes Opernhaus. Wie so viele Städte in den Rockies. Rund 100 Jahre später gab es in der Stadt weniger Menschen als Plätze in der Oper. Das Theater hat’s überlebt – Spielhöllen sei Dank.

Sich finden
Am liebsten tingelt Angelika Kirchschlager durch die Dörfer, um in ScheunenLieder zu singen. Und wenn sie dem Nachwuchs helfen kann, sich selbst zu finden, packt sie die Leidenschaft.

Angekommen
Erst mit gut sechzig habe sie so richtig losgelegt, verriet uns Felicity Palmer.Nachdem sie falsche Lehren abgeschüttelt, ins rechte Fach gefunden hatte. Neu anfangen kann man schließlich immer.

Jüdische Komponisten
Das Theater Freiburg zeigt Karl Goldmarks «Königin von Saba», die Komische Oper Berlin Arnold Schönbergs «Moses und Aron» – und in Antwerpen gibt es zu Jacques Fromental Halévys «La Juive» gleich ein ganzes Symposium zum Thema «Judaism in Opera».

 

Opernwelt 6/2015 erscheint am 27.5.2015

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Opernwelt-Artikel online lesen
  • Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Opernwelt Mai 2015
Rubrik: Service, Seite 88
von

Weitere Beiträge
Ortsfremd

Wenn nur das Glied nicht wäre, das da mit bacchantischer Heiterkeit über einer Feuertonne gegrillt wird. Überhaupt Hippolyts Kastration, die Artemis im Zuge der «Gliederrenke» an ihm vornimmt, die umgeschnallten Silikonbrüste. Das gehört zu diesen Dingen, die «keiner sehen will». Eine Henze-Oper, das ist eigentlich schon schwer genug. In der dritten Vorstellung von...

Bloß kein Ketchup

«If you can’t beat them, join them!», sagt man im Englischen: Wenn du sie nicht schlagen kannst, verbünde dich mit ihnen. Als in den 1920er-Jahren eine Modewelle nach der anderen von den USA gen Europa hinüberschwappte, folgte so mancher Operettenkomponist im deutschsprachigen Raum diesem Rat. Peppte die Partituren mit – mehr oder weniger gut nachempfundenem –...

Kundrys Kahnpartie

Dass das doch so auffällt. Dass es eine Aufführung doch so spürbar prägt. In Karlsruhe ist eine Interpretation von Richard Wagners «Parsifal» zu erleben, bei der alle Beteiligten offenkundig an einem Strang gezogen haben. Das Ergebnis: eine musikalisch-vokal-szenische Einheit. Vier der fünf großen Partien sind mit Rollendebütanten bestückt, ohrenscheinlich...