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03.12. – 08.45 Uhr Das Land der Sänger
Gesang gehört zum Leben der Bewohner Lettlands wie die Flüsse und das Meer. Ob auf dem Land oder in der Hauptstadt Riga: Tausende begeisterte Lettinnen und Letten singen in unterschiedlichen Chören die traditionellen Volkslieder, die von der klaren Schönheit und Poesie ihrer Heimat erzählen. Vor rund 25 Jahren, während ihrer «Singenden Revolution», spendeten die Lieder den Menschen in Lettland Kraft im Kampf um nationale Unabhängigkeit – heute sind sie ein Teil der Popkultur geworden.

04.12.

– 17.40 Uhr Cuban Dances
Mit «Mozart y Mambo» stürmte Sarah Willis 2020 die Klassik-Charts. Nun kehrt die Hornistin der Berliner Philharmoniker nach Kuba zurück. Dieses Mal mit einem neu komponierten Orchesterwerk: der «Cuban Dance Suite», die auf der kubanischen Tanzmusiktradition basiert. Mit dem Havana Lyceum Orchestra, einer kubanischen Perkussionsgruppe und sechs jungen kubanischen Komponistinnen und Komponisten begibt sich Sarah Willis auf einen Roadtrip quer durch Kuba und spielt die «Cuban Dances» an den Orten ihrer musikalischen Wurzeln.

05.12. – 00.00 Uhr Philharmonix
Kurzweilig, unterhaltsam und brillant: Das sind die neuen Arrangements ...

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Opernwelt 12 2022
Rubrik: Service, Seite 66
von

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Ein Biedermeierkomponist, ein Fabrikant von Potpourris hübscher Melodien, den man tunlichst nicht in einem Atemzug mit Weber und Wagner nennt: Diese tief verwurzelten Vorurteile gegen den Komponisten Albert Lortzing widerlegte das Gewandhausorchester Leipzig jetzt grandios. Erst die gewaltig berstende Ouvertüre und später manch andere symphonisch-polyphone Passage...

Ohne Bezug zur Gegenwart

Der Titel der großen Schau führt in die Irre. Denn hier wird weder nachgewiesen, dass die Oper tot ist, noch wird gezeigt, in welchen Spielarten sie heute höchst lebendig ist. Aber natürlich macht der leicht provokante Titel neugierig, und das ist schon ein Gewinn. Dass Oper gestrig sei, ist eines der hartnäckigen Klischees, mit denen sich die Gattung herumschlagen...

Vertreibung aus dem Paradies

Der zynische Unterton im Titel ist wohl kein Zufall. Das Drücken der «Escape»-Taste beim Computer bewirkt im Normalfall den Abbruch eines Vorgangs, stellt einen ursprünglichen Zustand her. Das ist in den beiden neuen Einaktern, die das Theater Freiburg unter der Überschrift «Escape» vereint, so gut wie ausgeschlossen. Da sind einmal jene Menschen aus Vietnam, die...