TV-Klassiktipps November 2018
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04.11. – 20.15 Uhr
Tschaikowsky: Der Nussknacker
1892 in Sankt Petersburg uraufgeführt, zählt «Der Nussknacker» zu den weltweit meistgespielten Balletten. Bei der Neuproduktion des Dresdner Semperoper Balletts arbeitete der aus Kanada stammende Ballettdirektor Aaron S. Watkin eng mit der berühmten Dresdner Palucca-Schule zusammen.
Sächsische Staatskapelle, ML: Pähn
03.11. – 02.
05 Uhr
Gershwin, der amerikanische Klassiker
Im Juli 1925 erschien George Gershwin erstmals auf der Titelseite des «Time Magazine» – als «bedeutendster lebendender Komponist der USA». Der Einwanderersohn mit russisch-jüdischen Wurzeln, der früh die Schule geschmissen hatte und dann mit Talent und Disziplin zu Ruhm und Reichtum gelangt war, hatte es geschafft. Doch seine Musik berührte das Publikum oft weit mehr als die Kritiker: Weltberühmt wurde seine «Rhapsody in Blue», deren Melodien bis heute Musiker inspirieren. Gershwin gehörte auch zu den ersten Broadway-Komponisten, die Ausflüge in die Klassikwelt unternahmen und diese mit Klängen aus Jazz und Blues aufmischten.
04.11. – 17.45 Uhr
Riccardo Chailly dirigiert Maurice Ravel
Aus dem Kultur- und Kongresszentrum Luzern
2018 standen Ravels «Daphnis et ...
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Opernwelt November 2018
Rubrik: Service, Seite 62
von Andrea Kaiser
Man schreibt das Jahr 2004, da suchte das Theater Heidelberg einen Generalmusikdirektor. Ein Hannoveraner überzeugte beinahe alle – nur das Orchester hielt ihn mit 24 Jahren für zu jung. Widerwillig billigte es dem Aspiranten eine Probe-Aufführung zu, «Tannhäuser». Er kannte das Stück als Korrepetitor, dirigiert hatte er es nicht. Und so betrat er am 3. Juni,...
Claude Debussys Vokalschaffen stellt zweifellos den Höhepunkt der französischen Liedkunst dar – der mélodie, die sich auf so charakteristische Weise vom Kunstlied der deutschen Romantik unterscheidet. Etwa 100 mélodies hat Debussy zwischen 1879 und 1915 geschrieben, die enge Liaison von Wort und Ton zielt dabei auf einen Ausgleich, der dem Gedicht gleichsam eine...
Als Sie aus Ihrem Stammhaus ausziehen mussten, haben Sie rund 40 Prozent des Publikums verloren. Sind die alle wieder da?
Sogar mehr als vorher! Die Auslastung der letzten Spielzeit lag bei 96 Prozent. Heutzutage darf man ja froh sein, wenn die Abo-Zahlen nicht sinken. Wir haben im Vergleich zum Vorjahr jedoch eine Steigerung von sechs Prozent. Und das, obwohl wir...
