TV-Klassiktipps März 2019
alpha
03.03. – 20.15 Uhr
Wagner: Lohengrin
Bayreuther Festspiele, 2018 Mit Spannung wurde im vergangenen Sommer die Neuinszenierung von Richard Wagners «Lohengrin» erwartet. Regie führte Yuval Sharon, Neo Rauch und Rosa Loy zeichneten für Bühnen- und Kostümbild verantwortlich. Anja Harteros feierte ihr Festspiel-Debüt als Elsa.
Zum hochkarätigen Ensemble gehörten weiterhin Piotr Beczala in der Titelrolle, Georg Zeppenfeld (König Heinrich), Tomasz Konieczny (Telramund) und Waltraud Meier (Ortrud), die erstmals 1983 in Bayreuth sang und nach 18-jähriger Abstinenz auf den Grünen Hügel zurückkehrte. Im Graben des Festspielhauses komplettierte Musikdirektor Christian Thielemann seinen persönlichen Hügel-Kanon: Mit «Lohengrin» hat er alle zehn in Bayreuth traditionellerweise gespielten Opern dort dirigiert. Eine historische Leistung, die bislang nur Felix Mottl vor über 100 Jahren gelang.
arte
03.03. – 17.45 Uhr
Stars von morgen – präsentiert von Rolando Villazón
Auch 2019 stellt Tenor Rolando Villazón wieder vielversprechende junge Musiker vor. Beim Auftakt sind die finnische Sopranistin Tuuli Takala, der Countertenor Jakub Józef Orliński und das Ensemble 4 Times Baroque Theater im ...
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Opernwelt März 2019
Rubrik: Service, Seite 58
von Andrea Kaiser
Nur der neonweiße Rahmen bietet Halt. Ein hell fluoreszierender Streifen, der das gesamte Bühnenportal einfasst. Zum Bild wird so der Raum, zu einem Tableau vivant, das meist in mattes, diffuses Licht getaucht ist, nebelverschleiert, dunstig verhangen. Konturen und Kontraste verfließen, die Ordnung der Dinge scheint aufgehoben. Wie in der malerischen Filmkunst des...
JUBILARE
Roberta Alexander stammt aus Virginia und wuchs in einer Musikerfamilie auf. 1969 begann sie ihr Studium an der University of Michigan in Ann Arbor. Im Alter von 23 Jahren setzte sie ihre Ausbildung bei Herman Woltman am Königlichen Konservatorium in Den Haag fort. Die Sopranistin debütierte 1975 an der Niederländischen Oper in Rossinis farsa comica «La...
Stefano Poda ist – wie sein italienischer Landsmann Romeo Castellucci oder wie Achim Freyer – Regisseur, Bühnenbildner, Choreograf, Kostüm- und Lichtgestalter in Personalunion. Seine Inszenierungen zeichnen sich durch eine strenge, genau kalkulierte Formensprache aus. Man könnte auch sagen: Er unterwirft die Werke, die er sich vornimmt, seiner eigenen Ästhetik....
