Sieben Fragen an Ulrike Schwab

Opernwelt - Logo

Wann haben Sie zuletzt in der Oper geweint?
Am 3. April 2022. 

Wo würden Sie ein Opernhaus bauen?
In Mariupol. 

Ihr Geheimrezept fürs Überleben während der Proben?
Gute Vorbereitung und Kaffee. 

Welche Oper halten Sie für überschätzt?
«Frau ohne Schatten». 

Welche Oper halten Sie für unterschätzt?
«Frau ohne Schatten».

Woran arbeiten Sie gerade?
«Frau ohne Schatten».

 

Ihre Lieblingsoper von van Beethoven?
«Ein Hund namens van Beethoven.»

Folgen Sie Susanne Westenfelder und Arno Lücker auf Twitter: @Opernwelt – und lesen, wo unsere Kritikerinnen und Kritiker gerade sind und wie sie unter der Deutschen Bahn leiden.


Opernwelt 7 2022
Rubrik: Magazin, Seite 79
von Susanne Westenfelder

Weitere Beiträge
Wassermusik

Nach zwei reduzierten «Herbsteditionen» in den Corona-Jahren meldeten sich die Schwetzinger Festspiele 2022 mit zwei Aufführungen zurück und knüpften damit an die langjährige Schwetzinger Tradition der Mischung aus Alt und Neu an. Die Uraufführung galt in Koproduktion mit den Bregenzer Festspielen Johannes Kalitzkes Oper «Kapitän Nemos Bibliothek», die Ausgrabung Giuseppe Gazzanigas Buffa...

Die richtige Mischung

Drei überaus erfolgreiche Opernkomponisten stehen, bei allen Unterschieden, exemplarisch für den Zwiespalt von Moderne und Tradition: Benjamin Britten, Hans Werner Henze und Aribert Reimann. Von der guten, alten Oper wollten sie nicht lassen, ebensowenig von der Anlehnung an hohe literarische Vorlagen. Auch in der Distanz zur «doktrinären» Avantgarde der Darmstädter Nachkriegsschule waren...

Auf einsamen Höhen

Der Dichter spricht. Und mahnt:  «Herr: Es ist Zeit.» Angesichts der gegenwärtig so unbarmherzigen Geschehnisse kommen dem Nachdenklichen Rilkes bekannte Zeilen in den Sinn. Wobei man sich auch fragen mag, ob die dominierende materialistische Ausrichtung unseres Lebens und Denkens nicht für die Krisen (Klima, Krankheit, Krieg) zumindest mitverantwortlich ist. Auf jeden Fall scheint Rilkes...