Sieben Fragen an Ulrike Schwab

Opernwelt - Logo

Wann haben Sie zuletzt in der Oper geweint?
Am 3. April 2022. 

Wo würden Sie ein Opernhaus bauen?
In Mariupol. 

Ihr Geheimrezept fürs Überleben während der Proben?
Gute Vorbereitung und Kaffee. 

Welche Oper halten Sie für überschätzt?
«Frau ohne Schatten». 

Welche Oper halten Sie für unterschätzt?
«Frau ohne Schatten».

Woran arbeiten Sie gerade?
«Frau ohne Schatten».

 

Ihre Lieblingsoper von van Beethoven?
«Ein Hund namens van Beethoven.»

Folgen Sie Susanne Westenfelder und Arno Lücker auf Twitter: @Opernwelt – und lesen, wo unsere Kritikerinnen und Kritiker gerade sind und wie sie unter der Deutschen Bahn leiden.


Opernwelt 7 2022
Rubrik: Magazin, Seite 79
von Susanne Westenfelder

Weitere Beiträge
CD des Monats: Seelenmusik

Claude Debussys 1902 uraufgeführte Anti-Oper «Pelléas et Mélisande» steht wie ein erratischer Block am Beginn des 20. Jahrhunderts. In seiner Vertonung des Maeterlinck’schen Prosaschauspiels negiert Debussy alles, was bis dahin die Gattung ausmachte – Arien, Ensembles, Chöre, Melodien, in der rhythmisierten, dem Rezitativ angenäherten Deklamation des Worts selbst das Singen. So...

Koksen, Posten, Tanzen

Die Händel-Festspiele in Halle fanden dieses Jahr zum 100. Mal statt. Man begeht die Feier traditionell mit Ausstellungen, Konzerten, einer Konferenz mit diversen Händel-Spezialisten – und natürlich mit Opernaufführungen in der Oper Halle sowie im idyllischen Goethe-Theater Bad Lauchstädt, das noch der Dichterfürst höchstpersönlich nach seinen Vorstellungen und Interpretationen der...

Über alle Ufer

Bei Betrachtung der Vorab-Fotos hatte man noch gebangt. Santa Cecilia als kettenrauchendes, männerverschlingendes Biest? In einem Kleid, das aussah wie ein Opernzitat, eng geschnitten und mit folkloristischen Applikationen? Doch eine Carmen wird die Bartoli uns und sich wohl auf ewig ersparen – in Sevilla, so das Motto ihrer diesjährigen Pfingstfestspiele, sind schließlich eine Handvoll...