Schumann und die Folgen

Der Bariton Samuel Hasselhorn spürt mit dem Pianisten Boris Kusnezow der «Dichterliebe» und ihren Echos nach

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Die Texte aus Heines «Lyrischem Intermezzo» haben nicht nur Robert Schumann zu außerordentlichen Liedkompositionen inspiriert. Das gilt nicht zuletzt für die 16 Nummern seines berühmtesten Zyklus, der «Dichterliebe».

Und einzelne Alternativfassungen weckten durchaus das Interesse hochmögender Interpreten: So nahm Dietrich Fischer-Dieskau (mit Michael Ponti am Flügel) eine Seminararbeit des jungen Charles Ives auf: «Ich grolle nicht»; Brigitte Fassbaender spielte (mit Cord Garben) Carl Loewes Version von «Ich hab’ im Traume geweinet» ein; Jonas Kaufmann trägt in seinen Recitals mit Helmut Deutsch auch mal Liszts Fassung von «Im Rhein, im schönen Strome» vor. Man könnte weitere Beispiele anführen. Aber nie war es bislang möglich, die «Dichterliebe» komplett in Vertonungen anderer Komponisten nachzuvollziehen.

Diese Lücke haben nun der junge Bariton Samuel Hasselhorn und sein deutsch-russischer Klavierpartner Boris Kusnezow geschlossen. Sie konfrontieren das Liederwerk aus dem Jahr 1840, eine Ikone der musikalischen Romantik, mit kaum bekannten Nachschöpfungen. Eine davon stammt von dem Hallenser Chorleiter und Schumann-Freund Robert Franz, der mit gleich vier, sich eng an das ...

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Opernwelt Februar 2019
Rubrik: Hören, Sehen, Lesen, Seite 16
von Albrecht Thiemann

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Personalien | Meldungen Februar 2019

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