Rivalen

Philippe Jaroussky widmet sich Porporas Arien für Farinelli. Der australische Newcomer David Hansen kann sich daneben durchaus behaupten.

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In Interviews aus jüngster Zeit ließ Philippe Jaroussky durchblicken, sein neues Album sei das letzte, das Werke des Kastratenrepertoires in den Mittelpunkt stellt. Für seinen Abgesang hat er freilich noch einmal ein schlüssig konzipiertes Programm zusammengestellt und zwei große Musiker des 18. Jahrhunderts zusammengeführt: Nicola Porpora und Farinelli – Lehrer und Schüler, Komponist und Interpret.

In kluger Einschätzung der eigenen Möglichkeiten verzichtet Jaroussky auf allzu virtuose Arien, auch wenn ihm die entfesselten Koloraturen in der Gleichnisarie «Come nave in ria tempesta» aus «Semiramide regina» beeindruckend gelingen. Seine Hauptstärke war und ist der Cantabile-Gesang, das Spiel mit Klangfarben und dynamischen Valeurs, besonders deutlich in der berühmten «Alto Giove»-Arie aus «Polifemo» mit einem langen und berückend schön ausgeführten messa di voce zu Beginn. Für zwei Stücke konnte Cecilia Bartoli als Gast gewonnen werden, die nach Jarousskys Mitwirkung an ihrem Steffani-Projekt gewissermaßen einen Gegenbesuch abstattet und ideal mit dem Countertenor harmoniert. Kongenialer Partner ist das Venice Baroque Orchestra unter Andrea Marcon, das sowohl eigene Akzente setzt ...

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Opernwelt Januar 2014
Rubrik: Hören, Sehen, Lesen, Seite 21
von Thomas Seedorf

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Spielpläne

ML = Musikalische Leitung
I = Inszenierung
B = Bühnenbild
K = Kostüme
C = Chor
S = Solisten
P = Premiere
AP = A-Premiere
BP = B-Premiere
UA = Uraufführung
WA = Wiederaufnahme

 
Deutschland

Aachen
Tel. 0241/478 42 44+0180/500 34 64
Fax 0241/478 42 01
www.theater-aachen.de
– Hänsel und Gretel: 3.
– Rusalka: 5., 10., 24.
– Fidelio: 19.

Altenburg
siehe Gera

Annaberg-Buchholz
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