Premieren Dezember 2019
Diese Übersicht bietet eine Auswahl der angekündigten Musiktheater- und Opernpremieren des Monats Dezember 2019. Informationen zu Wiederaufnahmen und Repertoirevorstellungen finden Sie auf den Websites der Häuser. Eine Liste mit Kontaktdaten gibt es online unter diesem Link:
de/serviceseiten/theaterlinks/
ML = Musikalische Leitung
I = Inszenierung
B = Bühnenbild
K = Kostüme
C = Chor
S = Solisten
UA = Uraufführung
Deutschland
Aachen
Theater Aachen
Tel. 0241/478 42 44
theaterkasse@mail.aachen.de
www.theateraachen.de
– Schreier, Der Zauberer von Oz (UA): 8.
ML: Ward, I: Engelhardt, B+K: Cleemen, S: Choi, Cochet, Arroyo, Lesuisse, Ka, Popova, Rakic, Urch
Augsburg
Theater Augsburg
Tel. 0821/324 49 00
theater@augsburg.de
www.theater-augsburg.de
– Lehár, Die lustige Witwe: 7.
ML: Héja, I: Schwalbach, B: Zimmermann, K: Gromer, C: Fromherz, S: Sergeev, Sloia, Marco-Buhrmester, J. C. Lee, Poboinyi, Völker, Gilfert, Zott, Lindner, Wölkner, Simenec, Werlitz
Berlin
Komische Oper Berlin
Tel. 030/47 99 74 00
karten@komische-oper-berlin.de
www.komische-oper-berlin.de
– Verdi, La traviata: 1.
ML: Rubikis, I: Raab, B: Boyd, K: Woods, C: Cavelius, S: Mchantaf, Fiselier, Mika, Magrì, Papendell, ...
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Opernwelt Dezember 2019
Rubrik: Service, Seite 59
von Red.
Dass er für seine erste Oper als Sujet das längste, rätselhafteste Märchen seines Landsmannes Hans Christian Andersen wählte, lag irgendwie auf der Hand. Diese wunderliche Winterreise zweier Kinder, die in ein Fabelreich aus Eis und Schnee führt, mit sprechenden Pflanzen und Tieren, einer Zauberin, Prinz und Prinzessin. Diese in einfachen Sätzen geronnene...
Man fühlt sich in den pastoralen Chor- und Chanson-Sätzen an die schöne Schlichtheit Glucks, in den Arien an die Seelentiefe und den Buffo-Geist Mozarts erinnert. Man genießt die tänzerische Champagnerspritzigkeit und die effektpralle Kontrastdynamik der französischen Barockoper, dazu die tollen Terzette, die lustvolle Lautmalerei. Und doch kommt uns kaum eine Note...
Als «tragisch-satirische Oper» hat Schostakowitsch «Lady Macbeth von Mzensk» bezeichnet. Für die kaltblütige Mörderin bekannte er sogar «Sympathie», während er bestrebt gewesen sei, den sie «umgebenden Lebensverhältnissen einen finster-satirischen Charakter zu verleihen» – eine Selbstexplikation, die nicht dadurch ins Recht gesetzt wird, dass Stalin die musikalisch...
