Personalien Opernwelt 12/24

Opernwelt - Logo

JUBILARE

Constantin Floros wurde in Saloniki, Griechenland, geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Thessaloniki ging Floros an die Wiener Hochschule für Musik, wo er Komposition bei Alfred Uhl und Dirigieren bei Hans Swarowsky studierte. 1953 erhielt er sein Diplom in Komposition und Dirigieren. Parallel dazu studierte er an der Wiener Universität Musikwissenschaft bei Erich Schenk, Kunstgeschichte bei Carl Swoboda sowie Philosophie und Psychologie.

1955 promovierte Floros in Wien mit einer Dissertation über den Geiger Carlo Antonio Campioni. Er setzte seine musikwissenschaft -lichen Studien bei Heinrich Husmann an der Universität Hamburg fort, wo er 1961 mit einer Arbeit über Musik in Byzanz habilitierte. 1967 wurde er dort außerplanmäßiger Professor. Von 1972 bis 1995 hatte Floros eine ordentliche Professur für Musikwissenschaft an der Universität Hamburg inne. 1988 wurde er zum Präsident der Gustav Mahler Vereinigung ernannt, 1992 wurde er Mitglied der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt und 1999 Ehrenmitglied des Richard Wagner-Verbands. 1999 erhielt Floros die Ehrendoktorwürde der Universität Athen. Im Sommer 2005 wurde ihm das ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Opernwelt-Artikel online lesen
  • Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Opernwelt Januar 2025
Rubrik: Service, Seite 56
von Irene Naujoks

Weitere Beiträge
Tenorale Hammerwürfe

Am Abend des Jahres 1837 ging an der Pariser Oper der Tenorgesang eine freundliche Allianz mit der Athletik ein. Und zwar dank Gilbert Louis Duprez als Melchthal in Rossinis «Guillaume Tell»: In der Arie «Asile héréditaire» schleuderte er ein ut de poitrine, ein aus dem Brustregister gestemmtes hohes C, in den Raum wie ein Hammerwerfer sein Gerät. Es war quasi die...

Klassenkampf

Totenbleich, mit Mord in den Augen und Rasiermesser in der Hand, schaut Sweeney Todd maliziös grinsend in den Zuschauerraum. Obwohl er erst vor wenigen Momenten den Bühnentod gestorben ist, steht der «Demon Barber of Fleet Street» aufrecht auf seinen zwei Beinen, als der Vorhang fällt. Eine Legende stirbt eben nicht. Auch nicht an der Komischen Oper im Schiller...

«Euer Ani, Ini, Arnold Daddi»

Solange es große Kunst gab und große Künstler, die sie ermöglichten, so lange existierten immer auch jene Klischees, die eine Nähe zwischen Schöpfung und Schöpfer suggerierten. Bach war ein Sohn Gottes, Mozart ein Spielkind, Beethoven ein Wüterich, Chopin ein Melancholiker, Liszt ein Salonlöwe, Puccini ein Weiberheld – und Wagner ein übler Schnorrer. Auch im Fall...