Personalien | Meldungen Mai 2019

Opernwelt - Logo

Jubilare

Giorgio Zancanaro studierte in seiner Geburtsstadt Verona bei Maria Palanda und wurde 1969 beim Wettbewerb «Voci Verdiane» in Busseto entdeckt. Sein Debüt gab der Bariton ein Jahr später als Riccardo in Bellinis «I puritani» in Mantua. Daraufhin rissen sich die großen Opernhäuser Italiens um ihn. Zancanaro gelang es, u. a. als Giorgio Germont in «La traviata», sich in kürzester Zeit als gefragter «Verdi-Bariton» zu etablieren.

Anfang der 1980er-Jahre debütierte er an der Mailänder Scala als Ford in «Falstaff» und feierte unter Riccardo Muti Erfolge in «Attila» und «I vespri siciliani». Darüber hinaus war der Sänger an zahlreichen europäischen Häusern und Festivals zu Gast. Bei seinem Met-Debüt 1982 triumphierte er mit der Partie, die zu einer seiner Glanzrollen werden sollte: Renato in «Un ballo in maschera». Am 9. Mai wird Giorgio Zancanaro 80 Jahre alt. Wir gratulieren herzlich!

Jane Glover schloss ihr musikwissenschaftliches Studium in Oxford 1975 mit einer Dissertation über die Barockoper ab. Bereits als Studentin dirigierte sie eine Aufführung von Händels Oratorium «Athalia», 1975 debütierte sie in Wexford mit Cavallis 1652 uraufgeführter und von ihr neu ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Opernwelt-Artikel online lesen
  • Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Opernwelt Mai 2019
Rubrik: Service, Seite 60
von Andrea Kaiser

Weitere Beiträge
Fundstück aus dem Archiv der BBC

Diese späte Oper gehörte lange nicht zum Kanon seiner Hauptwerke für die Bühne: «La clemenza di Tito». Selbst in den Mozart-Hochburgen Salzburg und Glyndebourne blieb sie hartnäckig ausgeblendet. Die erste Studioaufnahme entstand erst 1967 unter István Kertész (Decca). Eine jetzt erstmals publizierte Rundfunkproduktion der BBC von 1956 darf man unter diesen...

Die Götter sind tot

Verkaufte Bräute, wohin das Auge schaut in Wagners Musikdramen. Eva, Elisabeth, Senta, Elsa, sie alle sind (vom Schicksal?) dazu auserkoren, meistbietend an (gerne fremde) Männer verschachert zu werden. Besonders schlimm trifft es Sieglinde, die Mutter des ersten freien Helden. Noch bevor sie überhaupt weiß, was Freiheit bedeuten könnte, wird sie dieser Freiheit...

Barocke Kosmopoliten

«La douceur de nôtre Chant Français», die Süße des französischen Gesangsstils und seiner poetischen Sprachdeklamation, mit der größeren Lebendigkeit und dem harmonischen Reichtum der italienischen Kammerkantate zu verbinden, war die erklärte Absicht Jean-Baptiste Morins (1677-1745), der um 1700 gleichzeitig mit Nicolas Bernier, einem Schüler des Venezianers Antonio...