Personalien | Meldungen August 2017
JUBILARE
Gustav Kuhn studierte an den Musikhochschulen von Wien und Salzburg Dirigieren bei Hans Swarowsky, Bruno Maderna und Herbert von Karajan. An der Salzburger Universität promovierte er gleichzeitig in nicht weniger als drei der Musik nicht unmittelbar benachbarten Fächern: Philosophie, Psychologie und Psychopathologie. Gerade 24-jährig, gewann Kuhn den ersten Preis beim internationalen Dirigierwettbewerb des Österreichischen Rundfunks (ORF). 1970–77 war er zunächst Chordirektor und Dirigent am Istanbuler Opernhaus, dann 1.
Kapellmeister an der Oper Dortmund. Während dieser Zeit gastierte er in Palermo, Neapel, Bologna. Gastdirigate in Rom, Florenz, Venedig, Zürich folgten. Später dirigierte er u. a. die Berliner und Wiener Philharmoniker, die Dresdner Staatskapelle, das London Philharmonic und das London Symphony Orchestra, das Royal Philharmonic Orchestra, das Orchestra Filarmonica della Scala in Mailand, das Orchestre National de France in Paris, die Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom sowie das NHK Orchestra in Tokio. 1977 debütierte Kuhn an der Wiener Staatsoper mit Strauss’ «Elektra». Bei den Salzburger Festspielen trat er erstmals 1978 in ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Opernwelt-Artikel online lesen
- Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Als das Opernhaus Zürich – lang ist’s her – noch Stadttheater hieß, wurde dort auch die «Silberne Operette» gehegt. Mancher kennt heute noch den Namen des Haustenors, der unbeschreiblich populär gewesen sein muss. Er hieß (oder nannte sich) Max Lichtegg und war Pole. Vielleicht erinnern sich die ganz alten Herrschaften jetzt an ihn. Denn sein polnischer Nachfahre...
Zwei Jahre bleiben Aviel Cahn noch als Intendant der Opera Vlaanderen. In der verbleibenden Zeit hat der Schweizer, der 2019 an das Grand Théâtre Genf wechselt, noch viel vor in Antwerpen und Gent. Die kommende Spielzeit 2017/18 etwa wird er mit Erich Wolfgang Korngolds höchst selten aktiviertem «Wunder der Heliane» eröffnen. Für einen neuen Blick auf Debussys...
Als Künstlerin war sie von raumgreifender, manchmal erschlagender Kreativität, dabei eine Seele von Mensch – rosalie, wie sie sich als Hommage an ihren Lehrer Jürgen Rose nannte. Aufsehen erregte die 1953 im schwäbischen Gemmrigheim Geborene erstmals 1994, als sie Bühne und Kostüme für den (von Regisseur Alfred Kirchner handzahm inszenierten) Bayreuther «Ring»...
