Personalien, Meldungen 8/24
JUBILARE
Uta Priew erhielt ihre Gesangsausbildung 1964/65 am Konservatorium Georg Friedrich Händel in Halle/ Saale und anschließend an der Musikhochschule Leipzig als Schülerin von Maria Croonen. Ihr Debüt gab sie 1970 am Nationaltheater von Weimar als Marjutka in «Der letzte Schuss» von Siegfried Matthus. Hier sang sie in den folgenden Jahren unter anderem Partien in Werken von Mozart, Verdi, Gluck und Bizet. 1980 wurde sie festes Mitglied der Berliner Staatsoper, wo sie unter anderem 1983 als Angelina in Rossinis «La Cenerentola» Erfolge feierte.
Nach Gastspielen an der Komischen Oper Berlin und in Dresden (etwa 1988 als Kundry in «Parsifal») wirkte sie in verschiedenen Rollen bei den Bayreuther Festspielen mit. Priew sang unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Pierre Boulez, James Levine, Kent Nagano oder Giuseppe Sinopoli und arbeitete mit Regisseuren wie Ruth Berghaus, Dieter Dorn, Claus Guth, Harry Kupfer und Peter Mussbach zusammen. Sie gab Meisterkurse in Peking und in St. Petersburg. Seit 2007 ist sie Honorarprofessorin an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler» Berlin. Am 3. August feiert Uta Priew ihren 80. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!
Ulrich ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Opernwelt-Artikel online lesen
- Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Opernwelt August 2024
Rubrik: Service, Seite 62
von Irene Naujoks
Alexander Sergejewitsch Dargomyschski (1813–1869) war einer der wichtigsten russischen Komponisten, eine Art Brückenbauer zwischen den Komponisten des «Mächtigen Häuflein» und Michail Glinka. Als Teenager erhielt er dessen Segen, und dieser «kleine Mann, [...] der mit einer schrillen Sopranstimme sprach» (Glinka), wurde nicht nur zum Autor der schönsten und weithin...
Weder hat Claudio Monteverdi 1607 mit seiner Favola in musica «L’Orfeo» die Oper erfunden noch Christoph Willibald Gluck 1762 mit der Azione teatrale per musica «Orfeo ed Euridice» allein die Reform dieser Kunstform begründet. Dass beides dezidiert höfische Werke sind, besagt schon die Gattungsbezeichnung «Pastoraldrama». Dennoch besteht ihr Ausnahmerang zu Recht,...
Schöner Satz: «Mit dem Abschied beginnt die Erinnerung.» Gesagt hat ihn Salvador Dalì, der verrückte spanische Surrealist, aber auch für Saskia Zimmermann besitzt er eine enorme Bedeutung. Gleich nach dem Tod ihres Mannes, des Komponisten Udo Zimmermann, nahm sie sich vor, mit einem Buch an sein Leben und Werk zu erinnern. Also stöberte sie in Archiven, sammelte...
