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JUBILARE
Elena Moșuc, im rumänischen Iași geboren, studierte in ihrer Heimatstadt an der Hochschule für Kunst und Gesang sowie am Konservatorium «George Enescu» und debütierte bereits während dieser Zeit als Königin der Nacht in Mozarts «Zauberflöte» am dortigen Opernhaus. Ferner sang sie an gleicher Stelle die Titelpartie in Donizettis «Lucia di Lammermoor» (Moșuc selbst bezeichnete sie später als ihre Schlüsselrolle), die Gilda in Verdis «Rigoletto» und Violetta Valery in dessen «La traviata».
1990 gewann die Sopranistin den Ersten Preis beim Internationalen ARD-Musikwettbewerb in München; in den Folgejahren gewann sie unter anderem den «Premio Bellini d’Oro», den «Premio Zenatello di Verona» und den «Premio Verdi di Modena». Mit Beginn der Spielzeit 1991/92 wurde die Sängerin Ensemblemitglied des Zürcher Opernhauses; zu ihren Bravourpartien zählten neben den schon genannten die Konstanze in Mozarts «Entführung», die vier weiblichen Hauptcharaktere in Offenbachs letztem Bühnenwerk «Les contes d’Hoffmann», Amina in Bellinis «La sonnambula» und Micaëla in Bizets «Carmen». 2007 gab sie mit Violetta ihr Debüt an der Mailänder Scala. Am 18. Januar feiert Elena Moșuc ihren 60. ...
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Opernwelt Januar 2024
Rubrik: Service, Seite 56
von
Die erste Orchesterprobe ist ein wenig ernüchternd: Nach vier Tagen intensiven Unterrichts und Proben mit Klavierbegleitung spürt man deutlich, wie die Stipendiatinnen und Stipendiaten mit der Dynamik eines großen Instrumentenapparats noch fremdeln. Es klappert an Nahtstellen, die Meinungen über Tempi gehen bisweilen auseinander. Offenbar fehlt ein Stück Erfahrung....
Herr Köhler, ein Kritikerkollege aus dem Schauspiel hat Sie einmal einen «Theatermacher essenzieller Zeichen» genannt. Haben Sie eine Ahnung, was er damit sagen wollte?
Es ist immer schwer, so etwas selbst einzuschätzen. Aber in meiner Auseinandersetzung mit den Stücken geht es nie um Zeichen – es beginnt immer mit dem Konzept. Sowohl im Schauspiel als auch in der...
Im Teatro Comunale di Modena ist man stolz auf den Dachboden des Gebäudes. Dort finden sich noch handgemalte Originalplakate aus den ersten Spielzeiten, darunter auch die von 1841, dem Jahr der feierlichen Eröffnung – mit Alessandro Gandinis «Adelaide di Borgogna al castello di Canossa», Saverio Mercadantes «Il bravo» und Vincenzo Bellinis «Beatrice di Tenda». Der...
