Neues aus der «opernwelt»

Am 26. Februar erschien die Märzausgabe der «opernwelt» - hier finden Sie einige Leseproben.

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In Darmstadt wurde Orffs «Gisei» aus dem Jahre 1913 uraufgeführt - Anmerkungen zu diesem «jugendlichen Schiffbruch», wie Orff selbst sein Frühwerk bezeichnete, finden Sie hier.

Kein Blatt vor den Mund nahm Bernd Loebe, Intendant in Frankfurt, im Interview. Einige Highlights finden Sie hier.

Israel und das Westjordanland besuchte Opernwelt-Redakteur Albrecht Thiemann. Einige Eindrücke finden Sie hier.

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Opernwelt März 2010
Rubrik: Service, Seite 73
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Weitere Beiträge
Der alte Günstling

Bei der Uraufführung 1935 in der Semperoper (unter Karl Böhm) war klar, zu welcher Partei der Held in Rudolf Wagner-Régenys Oper «Der Günstling» zu rechnen ist: Gil, der einfache Mann aus dem Volk, der sich opfert, um den mächtigen, fremdländischen Günstling auszuschalten und so die alte Missherrschaft zu beenden, vertrat die neue nationalsozialistische Zeit. Das...

Der Populist darf nicht gewinnen

Darf man? Muss man? Braucht «Moses und Aron» den dritten Akt – oder ist er überflüssig wie ein Kropf? Fast zwei Jahrzehnte hatte Arnold Schönberg sich vergebens damit abgeplagt, einen Schluss für sein Opus magnum zu finden, und seine Witwe stellt im Nachwort zum Klavierauszug des zweiaktigen Torsos fest: «Wie es ist, so hat es sein sollen». Zoltán Kocsis, Komponist...

Neue Klientel am Bosporus

Seid umschlungen, Millionen. Dass das «Borusan Istanbul Philharmonic Orchestra» (BIPO) am Vorabend der Inaugurationsfeier Istanbuls zur diesjährigen europäischen Kulturhauptstadt Beethovens Neunte aufführte, war doppelt symbolträchtig – ganz im Sinne der erwähnten Zeile aus dem Chorfinale. Denn der vom türkischen Industriellen Ahmet Kocabiyik privat finanzierte...