Mode im Foyer und Cantophonübungen
Mode im Foyer
Neuer Stil in der Herren-Mode und ein ernstzunehmender Vorschlag über ein so genanntes «ever-jacket» – das also auch im Theater getragen werden sollte –, ermutigen mich, an dieser Stelle wieder – wie im Januar – die Herren-Mode im Foyer zu besprechen. Damit erledigen sich die mir zugegangenen Anfragen über die Preise allzu kostspieliger Garderobe fürs Theater.
Es gibt neuerdings eine so genannte «haute-confection» – also fertig gekaufte und nicht maßgeschneiderte, elegante und anspruchsvollere Garderobe auch fürs Theater.
D’Avenza, eine Vereinigung von US-Fachleuten der Mode und einige ausgesuchte italienische Tuchfabriken, haben folgenden Weg beschritten: nicht mehr der Herren-Maß-Schneider kleidet den Herrn, sondern ein ganzes Team arbeitet, indem es zunächst den sogenannten Stilisten (stylists) aufgibt, die Einzelteile entsprechend zu entwerfen. Einige machen nur Ärmel, andere sind um eine besonders elegante Schulter bemüht, wieder andere entwerfen die Revers oder schneidern den Rücken. Ähnlich wird bei den Farben verfahren: ein weiteres Team sucht die passenden Farbzusammenstellungen aus für Revers, das Anzugtuch, das Futter oder die Ärmelaufschläge. Ja – ...
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Herr Prof. Ligeti, in Ihrem Kommentar zur Entstehung der Oper «Le Grand Macabre» beschreiben Sie einen schöpferischen Entwicklungsprozeß, der – wie ich meine – für die Situation der Musik der Siebzigerjahre und des neuen Musiktheaters im besonderen sehr aufschlußreich und charakteristisch ist. Während der Arbeit an dieser Oper, Ihrem ersten großen Werk für das...
Memoiren seien die Zeitbomben des Pensionisten, sagte Henry Kissinger. Das mit dem Pensionisten trifft im Falle Ioan Holenders nicht ganz zu, denn der 75-Jährige ist als Berater großer Opernhäuser und Festivalleiter weiterhin im Geschäft. Darauf verweist auch der Titel seines neuen Buchs, das pünktlich zum Abschluss seiner Direktionsära erschien: «Ich bin noch...
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Vor gar nichts. Ich bin nur neugierig. Im Falle von «Dionysos» kam die Partitur schubweise. Es war jedes Mal sehr spannend zu sehen, wie sich...
