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JUBILARE
Seine Karriere als Opernregisseur nahm 1959 ihren Anfang, als er beim Glyndebourne Festival Carl Ebert assistierte und anschließend ein Stipendium zum Opernregie-Studium in Deutschland nutzte. Zunächst arbeitete John Cox als freier Theater-, Opern- und Filmregisseur. Doch 1971 kehrte er nach Glyndebourne zurück und inszenierte zehn Jahre lang als Director of Productions Werke etwa von Mozart, Rossini, Haydn, Strawinsky oder Strauss. Es folgten Verpflichtungen an der Scottish Opera und dem Royal Opera House Covent Garden.
Darüber hinaus arbeitete Cox auch an der Met, der Mailänder Scala und der Oper in Sydney, aber auch im schwedischen Drottningholm oder als Regisseur von Raritäten wie Pizzettis «Murder in the Cathedral» in Turin oder Barbers «Vanessa» in Los Angeles. Als Librettist hat er an der von Theodore Morrison komponierten Oper «Oscar» über Oscar Wilde mitgewirkt, die 2013 an der Santa Fe Opera uraufgeführt wurde. Am 12. März feiert John Cox seinen 80. Geburtstag. Wir gratulieren.
Die Sopranistin Brenda Roberts studierte an der Northwestern University (Illinois, USA) bei Hermanus Baer, Lotte Lehmann und Gerald Moore sowie an der Wiener Hochschule für Musik. Sie ...
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Opernwelt März 2015
Rubrik: Service, Seite 60
von Marc Staudacher
Erst ragt ein Fuß aus dem schrägen Kaminrohr. Dann ein Bein. Schließlich rutscht ein ganzer Kerl heraus. Landet auf einer leeren, blaustrahlenden Bühne. Splitternackt, die Haut kreidefahl. Ein Luftwesen, das keinen festen Boden kennt. Schon gar nicht den Zweck der roten Märchenkaterstiefel, die an der Rampe stehen. Die Ordnung der Dinge, die Logik der Welt ist...
Layla, Sie kommen aus einer Kleinstadt in British Columbia. Es wird kein Katzensprung gewesen sein zum nächsten Opernhaus ...
Es gab ein kleines Theater in der nächsten Stadt, anderthalb Stunden entfernt. Und nach Vancouver sind es fünf Stunden. Für kanadische Verhältnisse ist das ja praktisch um die Ecke ... (lacht). Aber es stimmt: In meiner Kindheit hat Billy...
Herr Kmentt, Sie haben unzählige Schallplatten gemacht, waren aber zugleich eine echte Wiener Ensemblepflanze. War der Schutzraum der Wiener Staatsoper mitverantwortlich für die Dauer Ihrer über 40-jährigen Karriere?
Nein, ich glaube nicht. Jeder muss mit seinen eigenen Problemen kämpfen, ob innerhalb oder außerhalb eines Ensembles. Ich erhielt gleich zu Anfang...
