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Jubilare
Die Altistin Hertha Töpper erhielt zunächst Geigen- und Gesangsunterricht, bevor sie nach einem Gesangsstudium am Landeskonservatorium ihrer Heimatstadt Graz 1945 als Ulrica im «Maskenball» an der Grazer Oper debütierte. Für die ersten Bayreuther Festspiele nach dem Krieg wurde sie 1951 u. a. als Siegrune und Floßhilde engagiert. 1952 trat Hertha Töpper dem Ensemble der Bayerischen Staatsoper in München bei, dem sie bis 1981 angehören sollte.
Als Einspringerin für die erkrankte Dorothea Siebert eroberte sie sich dort die Rolle des Octavian – ihr Durchbruch. Internationale Gastspiele führten Hertha Töpper in der Folge u. a. nach Mailand, London, Brüssel, Amsterdam, Rom und Zürich. Nicht zuletzt Engagements bei den Salzburger Festspielen und an der New Yorker Met wurden zu Höhepunkten ihrer Karriere. Auch als Konzert- und Oratoriensängerin setzte sie Maßstäbe, u. a. als Bach-Interpretin unter dem Dirigenten Karl Richter. Von 1971 bis 1981 war sie Professorin für Gesang an der Musikhochschule ihrer Wahl-Heimatstadt München. Am 19. April feiert Hertha Töpper ihren 90. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich.
Er wurde im englischen Lincoln geboren, studierte am Royal College of ...
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Opernwelt April 2014
Rubrik: Service, Seite 52
von Marc Staudacher
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