Infos

Opernwelt - Logo

Jubilare


Den deutsch-spanischen Dirigenten Rafael Frühbeck de Burgos, der sich insbesondere mit romantischem Repertoire einen Namen gemacht hat, führte seine Laufbahn nach Bilbao, Madrid, Wien und Düsseldorf, bevor er nach Berlin kam. 1992 wurde er Generalmusikdirektor der Deutschen Oper (bis 1997), 1994 übernahm er zusätzlich die Künstlerische Leitung des Rundfunk-Sinfonieorchesters. Es folgten Chefdirigentenposten beim Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI in Turin (2001-2007) und bei den Dresdner Philharmonikern (2004-2011).

Heute leitet er das Danish National Orchestra. Am 15. September wird Rafael Frühbeck de Burgos 80 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!


Dass aus dem Mann, der von 1962 bis 1966 am Pult des ersten Fagottisten der Wiener Symphoniker saß, doch noch ein Sänger wurde, ist gar nicht abwegig, hatte seine musikalische Karriere doch bei den Wiener Sängerknaben begonnen. 1967 sang Werner Krenn bei den ersten Salzburger Osterfestspielen unter Herbert von Karajan in Beethovens «Missa solemnis», mit Karajan sollte er später auch Haydns «Schöpfung» aufnehmen. «Idomeneo» – eine seiner Partien an der Wiener Staatsoper war Idamante – spielte er an der Seite von Teresa Berganza, ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Opernwelt-Artikel online lesen
  • Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Opernwelt September/Oktober 2013
Rubrik: Service, Seite 64
von Wiebke Roloff

Weitere Beiträge
Die Meistersinger von Budapest

Bis auf den «Fliegenden Holländer» ist der Katalog der großen Werke Wagners bei dem von Ádám Fischer vor acht Jahren initiierten Festival «Wagner in Budapest» jetzt vollständig: Mit den «Meistersingern von Nürnberg» feierte die ungarische Hauptstadt den 200. Geburtstag des Meisters. Dank Schwiegervater Franz Liszt und seiner ungarischen Mitstreiter galt Budapest ja...

Eine Enttarnung

Hysterische Zwischenrufe während Theateraufführungen haben etwas von fäkalen Bauchlauten nach einem reichhaltigen Essen: Zwar kontaminieren sie die Atmosphäre, doch künden sie auch von intensiver Reaktion auf die Materie. Im Theater an der Wien, bei Verdis «Attila» in Peter Konwitsch­nys Inszenierung, gab es während der Premiere ­einen Entrüstungssturm, lautstarke...

Alles in Dur

Vor den Durchsagen am Zentralbahnhof zu Amsterdam erklingt, wenn das erinnernde Ohr uns nicht trügt, ein zerlegter Dreiklang als fröhliches Signal. Irgendwie passt dieses optimistisch umgedeutete Moll zum Internationalen Hans- Gabor-Belvedere-Gesangswettbewerb. Denn Molltrübungen schienen noch vor einem Jahr angesagt: Die Wiener Kammeroper, bis 2012 von Isabella...