Infos
Meldungen
Im Bühnenbild der Frankfurter «Siegfried»-Inszenierung von Vera Nemirova (Bühne: Jens Kilian) fand – in Anwesenheit des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier, der Hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann und der Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt, Petra Roth – am 5. November 2011 in der OperFrankfurt die sechste Verleihung des Deutschen Theaterpreises DER FAUST statt.
Der diesjährige Preisträger in der Kategorie «Regie Musiktheater» ist Benedikt von Peter für seine Inszenierung von Luigi Nonos «Intolleranza 1960» an der Staatsoper Hannover. In der Kategorie «Sängerdarstellerin/Sängerdarsteller Musiktheater» wurde Claudia Barainsky für ihre Verkörperung der Medea an der Oper Frankfurt im gleichnamigen Werk von Aribert Reimann ausgezeichnet. Insgesamt wurden Preisträger in acht verschiedenen Kategorien geehrt, darunter Christian Spuck («Choreografie») und Martin Wuttke («Darsteller Schauspiel»). Die Verleihung des Deutschen Theaterpreises DER FAUST wird vom Deutschen Bühnenverein, der Kulturstiftung der Länder, der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste sowie einem Bundesland (in diesem Jahr Hessen) veranstaltet. 2012 wird DER ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Opernwelt-Artikel online lesen
- Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Opernwelt Dezember 2011
Rubrik: Service, Seite 66
von Marc Staudacher
Der erste Gedanke, wenn man diese Oper hört: Enescu kann alles! Aber er kann es nicht nur aus traumwandlerisch sicherer Beherrschung des Metiers, sondern aus tiefer Einsicht in die musikalische Praxis. Enescu war, wie historische Aufnahmen belegen, ein begnadeter Geiger, ließ im Trio mit Alfredo Casella und Louis Fournier oder in seinem Streichquartett die...
So viel Neuland ist an der Bayerischen Staatsoper selten. Erstmals brachte man im Juni 2010 die italienische Griechen-Oper eines Ingolstädters auf die Bühne. Szenisch realisiert wurde Giovanni Simone Mayrs «Medea in Corinto» von einem arg verspäteten
Münchner Regie-Debütanten. Mit der gebrandmarkten Außenseiterin schloss Hans Neuenfels schnell Freundschaft. So wie...
Das Kronentor des Dresdner Zwingers im Logo, war die Firma «Barock» der DDR einziger Hersteller von Tinte. Blauschwarz quoll das Zeug über die Hände tapsiger Jungpioniere, die keine gütige West-Tante und damit einen brauchbaren Pelikan-Füller vorweisen konnten. Ambivalent ist Dresdens Verhältnis zum Barock bekanntlich bis heute: Das Bemühen etwa, Kriegswunden im...
