Editorial

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24. Februar 1607. Geburtsstunde der Oper. An diesem Tag wurde am Hof der Herzöge von Mantua die «Favola d’Orfeo» uraufgeführt. Monteverdis Vertonung des Orpheus-Stoffes war zwar nicht die erste –  die «Euridice» von Peri und die von Caccini gingen sieben bzw. zwei Jahre zuvor in Florenz über die Bühne –, doch erst bei Monteverdi wird der singende Mensch, wird seine Klangrede zum Medium «eines historisch neuen Wahrheitsanspruchs in der Kunst». So hat es Ulrich Schreiber in einem Essay für «Opernwelt» formuliert.


Vierhundert Jahre Oper – dieses Jubiläum hat die von ­Nicholas Payne und Bernard Foccroulle geleitete Initiative «Opera Europa» zum Anlass genommen, Fährnisse und Chancen einer immer wieder totgesagten, doch höchst robus­ten Gattung auf den Prüfstand zu stellen. Das Wochenende vom 16. bis zum 18. Februar wurde zu «European Opera Days» erklärt. Zahlreiche Häuser zwischen Gent und dem russischen Perm, zwischen Kopenhagen, Nürnberg und Barcelona werden an diesen Tagen zu Debatten, Besichtigungen und Sondervorstellungen einladen. Herzstück des Projekts wird eine hochkarätig besetzte, für Macher wie Publikum gleichermaßen offene Konferenz in Paris, deren Gastgeber ­Gerard Mortier ...

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Opernwelt Februar 2007
Rubrik: Editorial, Seite 1
von Stephan Möch, Albrecht Thiemann

Vergriffen
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