Auf den Punkt

Eichberg: Wolf unter Wölfen
Koblenz | Theater

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Hans Falladas 1937 veröffentlichter Roman «Wolf unter Wölfen» spielt im Inflationsjahr 1923. Ein Buch der Unruhe, das in vielen Strängen vom Chaos jener Zeit erzählt. John von Düffel hat den Stoff zu einem Libretto verdichtet, Søren Nils Eichberg im Auftrag des Koblenzer Theaters die Musik dazu geschrieben. Vor zwei Jahren wurde am gleichen Ort Eichbergs Science-Fiction-Oper «Glare» gefeiert – Karsten Huschke hatte die musikalische Leitung, Regie führte Waltraud Lehner, das Bühnenbild gestaltete Ulrich Frommhold.

Dieses Team zeichnet auch für die jüngste Uraufführung in Koblenz verantwortlich.

Die Schauplätze: Berlin und ein Rittergut in der Nähe von Küstrin. Drei ehemalige Soldaten desselben Regiments treffen in Berlin zusammen. Joachim von Prackwitz, Gutsherr in Neulohe, Oberstleutnant a. D. Studmann und Wolfgang Pagel, ein Spieler, der seine Freundin Petra in der Großstadt sitzen lässt, aber wieder zu ihr zurückfindet. Das Liebespaar setzt die Handlung gleichsam in Retrospektiven in Gang. Die Einheitsbühne mit zwei wandelbaren Kulissenwänden verschränkt die Episoden – eine Häuserreihe, eine Absteige, ein Gutszimmer auf dem Lande. In den Glücksspielszenen sind sie Teil eines ...

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Opernwelt Januar 2020
Rubrik: Panorama, Seite 42
von Sabine Weber

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