Illusion und Wahrnehmung
Alle zwei Jahre vergibt die Innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft mit dem Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna den International Light Art Award – prämiert wird eine Arbeit für die Räume des Lichtkunstmuseums. Aus den diesjährigen 357 Einsendungen aus 61 Ländern ermittelte die Fachjury die drei Finalisten Jacqueline Hen (1. Preis), Yasuhiro Chida und das Duo Dachroth + Jeschonnek. Die ausgezeichneten Arbeiten sind noch bis zum 10. November in Unna zu sehen.
Draußen versucht NRW den Juni-Hitzerekord zu knacken.
Derweil sitze ich mit der Künstlerin Jacqueline Hen und dem Museumsmitarbeiter Leonard Lueg im Keller der ehemaligen Brauerei und vermisse meine Jacke. Schön kühl ist es hier, wo einst das Bier der Unnaer Lindenbrauerei lagerte. Seit 2002 sind in diesem Untergeschoss herausragende Positionen der internationalen Lichtkunst zu sehen. Künstler wie Joseph Kosuth, James Turrell oder Rebecca Horn haben für die einzigartigen Räume in situ Arbeiten gestaltet. Jeweils drei der alten Kellergewölbe werden mit Wechselausstellungen bespielt, alle zwei Jahre realisieren die Preisträger des Internationalen Lichtkunstpreises hier ihre Konzepte.
Lueg hat uns Tisch und Stühle ...
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BTR Ausgabe 4 2019
Rubrik: Thema: Produktionen, Seite 58
von Antje Grajetzky
Vor 30 Jahren wurde in der Nähe der englischen Akademiker-Stadt Oxford die Garsington Opera geboren. Aus dem Terrassen-Vergnügen enthusiastischer Gutsbesitzer entwickelte sich nach und nach eine professionelle Kompanie nach dem Vorbild Glyndebournes – kleiner zwar, intimer, doch genauso rege und nicht minder lohnend. Heute mischen sich auf Wormsley reizvoll...
Maske. Kunst der Verwandlung
von Barbara J. Scheuermann (Hrsg.)
224 Seiten · 153 farbige und 39 s/w Abbildungen · 32,5 × 24,5 cm Hardcover · Englisch, Deutsch
ISBN 978-3-86832-522-5
Wienand Verlag, Köln 2019
EUR 45,00
In allen Kulturen der Welt – nachweisbar bis weit zurück in die Ur- und Frühgeschichte – kamen und kommen Masken in unterschiedlichsten Ausformungen...
Giuseppe Verdis schaurig-schöne Oper „Rigoletto“ war in diesem Jahr zum ersten Mal auf der Bregenzer Seebühne zu erleben. Die Bühnenbildidee des Regisseurs und Ausstatters Philipp Stölzl – Teile einer überdimensionalen Marionette – spiegelt das Schicksal der Hauptperson wider. Das technisch aufwendige, bewegte Bühnenbild nahm das Publikum in ein zirkushaftes...
