Oistat in Bewegung – in Prag und Berlin
Zeitgleich zur Prager Quadriennale fand ein kleiner OISTAT-Kongress in einem benachbarten Theater statt. Die Internationale Organisation hat vergangenes Jahr ihr 50-jähriges Bestehen in Cardiff gefeiert. Das Treffen in Prag stellte sie nun unter das Motto „Die nächsten 50 Jahre“.
Neben dem Kongress der OISTAT (Organisation Internationale des Scénographes, Techniciens et Architectes de Théâtre) fanden die Treffen der Kommissionen für Architektur, Technologie, Forschung und Performance Design sowie der Subkommissionen für Raum, Kostüm, Licht und Sound statt.
Teilweise wurden die Vorsitzenden neu gewählt. Die Kommissionen bestehen aus Delegierten (mit Wahlrecht), die aus den nationalen OISTAT-Zentren entsandt werden, individuellen Mitgliedern (mit eingeschränktem Wahlrecht) und sind offen für Gäste.
Die OISTAT ist als Brückenbauer-Organisation gegründet worden, um politische Blöcke zu überwinden und hat die OISTAT-Zentren ungeachtet ihrer politischen Ausrichtung aufgenommen. Gleichwohl war hier auch politische Brisanz zu spüren. Teilweise stammen die Abgesandten aus OISTAT-Zentren, deren Länder ihren Machtbereich strategisch ausweiten wollen und die sich in alle internationalen, ...
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BTR Ausgabe 4 2019
Rubrik: Beruf: Bildung, Seite 84
von Gregor Sturm
In Berlin-Mitte gab es ab 1888 den ersten Standort der AEG, ein Fabrikbau, der trotz Konkurs des Elektrokonzerns 1982 bestehen bleiben sollte. Seither werden die Räumlichkeiten unter anderem von Instituten der Technischen Universität (TU) Berlin genutzt – so auch vom Masterstudiengang „Bühnenbild_Szenischer Raum“, der sich seit seiner inhaltlichen Neuprofilierung...
Die Opern „Einstein on the Beach“, „Satyagraha“ und „Echnaton“ von Philip Glass erlebten ihre deutschen Erst- und Uraufführungen in den 1980er-Jahren in Stuttgart. Albert Einstein, Mohandas Karamchand, genannt Mahatma Gandhi und dem ägyptischen Pharao Echnaton hat Glass je eine Oper gewidmet und setzte die für ihn zentralen Themen der Menschheit in Szene: die...
The annual Garsington Opera festival started life 30 years ago near the English university town Oxford. Initially a back-garden bash held by landowning opera enthusiasts, it continued year for year, gradually growing and becoming increasingly professional. Very like Glyndebourne, though smaller and more intimate, it is just as stimulating and well worth a visit.
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