Fliegen und Schweben in großen Höhen

Gefährdungsbeurteilung und Probenerfahrungen mit Artisten

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Große Revuen und Shows leben immer zu einem großen Teil von atemberaubenden artistischen Nummern in großer Höhe. Die Artisten entwickeln immer neue Kunstformen, für die es keine standardisierten Aufhängevorrichtungen gibt. Wie werden sie im Probenbetrieb entwickelt, welche Normen können herangezogen werden? Am Beispiel von „THE ONE Grand Show“ erläutert der Autor die komplexe Vorgehensweise. 

Am 6. Oktober 2016 hatte unsere neue Produktion „THE ONE Grand Show“ Premiere im Friedrichstadt-Palast Berlin.

Ein Bericht darüber wurde bereits in Ausgabe 2/2017 der BTR veröffentlicht. Bis jetzt haben wir etwa 270 Shows gespielt und können damit auf reichlich Erfahrung in dieser Show mit Artisten zurückblicken. Wir starteten mit einer für uns neuen Artistiktruppe, den Les Farfadais, sowie dem Geschwister-Duo Bazaliy Sisters und der Künstlerin Valérie Inertie den Probenbetrieb. Mit der Zeit gab es einige Umbesetzungen; dies heißt für uns dann immer reichlich Probenarbeit und Änderungen im Showablauf. Dazu kommen täglich an Spieltagen noch drei bis vier Stunden Bühnenproben, teilweise unter Original-Bedingungen im Showlicht. Proben und Trainings in den Ballettsälen und Probenräumen nicht ...

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BTR Ausgabe 5 2017
Rubrik: Thema: Produktionen, Seite 78
von Henning Angebrandt

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