Bauten, Orte und Räume im Wandel

Das Forschungsprojekt „Architektur und Raum für die Aufführungskünste“

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Seit den frühen 1990er-Jahren wird der Raum als Konstrukt und Gestaltungsparameter zeitgenössischer kultureller, sozialer und künstlerischer Entwicklungen beobachtet und analysiert. Das transdisziplinäre Forschungsprojekt verbindet Architekturgeschichte und -kritik sowie Theater- und Medienwissenschaften.

In Bestandsaufnahmen und Fallstudien konzentriert sich das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte und im Januar 2017 gestartete Projekt „Architektur und Raum für die Aufführungskünste“ zunächst auf Bauten, Orte und Räume, die von Theater, Tanz und/oder Performancekunst bespielt werden. Von dort ausgehend werden auch Ausstellungen und Installationen, Interventionen oder temporäre Architekturen betrachtet. Ziel ist eine vergleichende Untersuchung im deutschsprachigen Raum sowohl zum klassischen Theaterbau seit den 1960er-Jahren als auch zu Produktionshäusern und Spielstätten, die sich vor allem seit den 1980er-Jahren als Räume und Häuser der sogenannten freien Szene etabliert haben. Architektur und urbane Verortung, die innere Raumordnung der Häuser sowie Präsentationsformen und szenische Praktiken werden in Relation zueinander beschrieben. Im Verlauf des ...

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BTR Ausgabe 2 2018
Rubrik: Beruf: Bildung, Seite 108
von Barbara Büscher, Verena Elisabet Eitel und Annette Menting

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