Die Aura der Exponate erlebbar machen
Vom 24. bis zum 25. Januar ging es auf dem XVIII. Szenografie-Kolloquium im Dortmunder Museum DASA um den Einsatz digitaler Medien in Ausstellungen und Museen. „Cross Media – Vom Nutzen und Selbstzweck des Digitalen“ war die diesjährige Ausgabe des Treffens der Szenografen überschrieben. 250 Besucher aus Forschung und Praxis nahmen teil und diskutierten den Nutzen des Digitalen.
Die Stahlhalle heißt nicht nur so, sie riecht auch so.
Der Geruch stammt vom gigantischen Stahlkocher, der noch bis 1985 in der Westfalenhütte Dortmund in Betrieb war und nun das größte Exponat der Arbeitswelt Ausstellung, kurz DASA, in Dortmund ist. Dass dieser Lichtbogenofen von 1955 echt ist, steht außer Frage. Man kann ihn anfassen, man spürt die Zeugenschaft, das Material erzählt in seiner Beschaffenheit und Größe von harter Arbeit im Revier. Das Exponat steht für sich. Es gibt eine Tafel, auf der geschrieben ist, was wir hier sehend, tastend und riechend wahrnehmen. Der Stahlkocher bräuchte das Schild gar nicht, um beim Besucher Geschichten und Assoziationen rund um die Stahlindustrie anzustoßen, aber es soll auch Wissen dazu vermittelt werden, z. B. dass es sich um einen Lichtbogenofen handelt – die ...
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BTR Ausgabe 2 2018
Rubrik: Thema: Licht & Ton, Seite 36
von Antje Grajetzky
Max Beckmann: Welttheater
von Museum Barberini, Kunsthalle Bremen (Hrsg.)
224 Seiten · 24 × 30 cm
183 farbige Abbildungen
gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7913-5696-9
Prestel, München 2017
EUR 39,95 / SFR 52,90
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