„Zentraler Ort der Begegnung“

Nach zwei Jahren Durststrecke konnte auch die Messe-Branche endlich wieder loslegen. Doch ist alles wie zuvor? Was hat sich durch Pandemie und Ukraine-Krieg geändert? Wie sieht es bei den Ausstellern aus? Welche Formate werden sich längerfristig durchsetzen und warum? Ein Gespräch mit Kerstin Horaczek, Bereichsleiterin Technology Shows, und Mira Wölfel, Show Director, von der Messe Frankfurt Exhibition GmbH.

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Die Prolight + Sound galt als Kick-off der Frankfurter Messesaison 2022, die überraschenderweise gleichzeitig mit einer Absage der Musikmesse startete. Letztere fand sonst immer parallel zur Prolight + Sound statt, war aber „vor dem Hintergrund der aktuellen Situation und kurzen Vorlaufzeit für April 2022 nicht umzusetzen“. Zudem erfordere „die dramatische Transformation am Instrumentenmarkt“ eine Wandlung von einer „B2B- zu einer B2C-Veranstaltung“.

Absagen und Verschiebungen von Messen gingen dieses Jahr in Deutschland aber naturgemäß zurück, wie der Verband der deutschen Messewirtschaft, der AUMA, im März mitteilte. Präsenzmessen blieben für Aussteller und Besucher die Plattform für Neukundengewinnung und die beste Präsentation neuester Produkte und Technologien – die Branchen brauchen und wollen ihre Treffs. Und es macht sich eine gewisse Aufbruchstimmung breit, wie Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung, Messe Frankfurt, beobachtet hat: „Die Prolight + Sound hat nicht nur viele beeindruckende Technologien erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt, sondern auch entscheidende Anstöße gegeben, wie sich die Branche für die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft ...

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BTR Sonderband 2022
Rubrik: Potenziale / Initiativen, Seite 42
von Julia Röseler

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