Moderne Theaterbauten 1950 bis 2020
Wir wollen den Versuch unternehmen, die Entwicklung eines zutiefst britischen Phänomens nachzuzeichnen. Das „open stage drama theatre“, die offene Theaterbühne, hat sich in Großbritannien zwischen 1970 und 1980 herausgebildet, seither kontinuierlich weiterentwickelt und Eingang auch in die Theaterpraxis in anderen Teilen der Welt gefunden. Es handelt sich um einen Bühnentypus, der fest in der britischen Theatertradition verwurzelt ist. Im Folgenden sollen die ersten zehn Jahre seiner Entwicklung im Vereinigten Königreich betrachtet werden.
Die Hauptmerkmale dieser Bühnenform sind: Eine offene Bühne, die bewirkt, dass Darsteller und Zuschauer sich im selben Raum befinden. Die bescheidene Dimension, gewöhnlich im Bereich zwischen 200 und 400 Plätzen. Zwei- oder mehrstöckige Zuschauerränge an drei oder vier Seiten der Bühne sowie ein flexibler Grundriss.
Historische Ursprünge
Um die Ursprünge dieser Bühnenform zu begreifen, ist ein kleiner historischer Exkurs vonnöten. Selbstverständlich existieren in der historischen Theatertradition Englands klar erkennbare Vorläufer – allen voran die Shakespeare-Bühne mit ihren facettenreichen, die Bühne einfassenden Rängen sowie die „Playhouses“ ...
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BTR Ausgabe 5 2020
Rubrik: Thema: Bau & Betrieb, Seite 62
von Tim Foster
Katharina Grosse’s exuberant painting is a blaze of colour, pouring out from the hall of the former station, now art museum, Hamburger Bahnhof and mesmerizing the viewer. The waves of colour start low on the ground, like tidal flats, and build up to a majestically towering surge that seems to have frozen just before crashing against the shore of the rear glass...
Langeweile messe man von null bis Dangast. So sagt mein jüngerer Sohn. Wer aber ein wenig Muße und etwas längere Weile als im Alltag sucht, ist hier nicht schlecht angekommen. Man sollte nur direkt am Ortseingang links abbiegen in Richtung Kurhaus und Hafen. Im Ortskern wird man sonst von einem grausigen Zeltplatz der späten Sechziger und einem neuzeitlichen...
One of the youngest professions in theatre, audio description (AD) is on the rise. It aims to provide sensory access to visually presented arts to previously marginalized members of the public – the blind and visually impaired. It is offered in a range of venues, from cinemas, theatres and opera houses to museums, and the market is growing fast. Far from being...
