Wir sind Neustarter

„Mobil und draußen“ lautet das Motto der Frühlingsausgabe. Wir tauschen Wollsocken gegen Campingstuhl und stellen fünf private Bühnen vor, die ihr Publikum mit besonderen Konzepten vor die Tür locken. Sie alle sind Teil der insgesamt 538 Privattheater, die seit Pandemiebeginn von Geldern aus dem Förderprogramm „Neustart Kultur“ profitierten.

IT-Infrastruktur, Hygiene- und Lüftungsanlagen sind in vielen Theatern dank der „Neustart Kultur“-Förderung auf dem neuesten Stand. Aber auch im Bereich Equipment, insbesondere für die mobile Nutzung, wurden Mittel von den Antragstellern abgerufen. Einige Theater verwirklichten komplett neue pandemietaugliche Veranstaltungsideen. Andere nutzten die Chance, bewährte Draußen-Konzepte technisch besser auszustatten. Allen geförderten Bühnen ist eines gemeinsam: Die Lust an einer neuen Form der Begegnung mit dem Publikum. Wir stellen fünf von ihnen vor.

Comödie Dresden: vor königlicher Kulisse
Unmittelbar im Herzen der sächsischen Landeshauptstadt gibt die Comödie Dresden dem Lachen seit 25 Jahren eine feste Adresse. Mit einem breiten Repertoire aus Schauspiel, Boulevardstücken, Schwänken, Roman- und Filmadaptionen sowie Musicals und musikalischen Komödien ist sie nicht nur fester Bestandteil im kulturellen Leben der Stadt, sondern gilt auch über die Landesgrenzen hinaus als renommierte Spielstätte mit humoristischer Tradition. Der Spielplan mit temporeichen Komödien und Kultproduktionen wie „Go Trabi Go“, „Die Feuerzangenbowle“, dem Dresden-Musical „Mit Herz & Promille“ oder „Zwei wie ...

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BTR Ausgabe 2 2022
Rubrik: Produktion & Technik, Seite 64
von Frieda Grube

Weitere Beiträge
Markt 2/22

01. Vorteile für Lichtdesign und Arbeitsbedingungen
Das Theater Münster, ein Fünfspartenhaus, in dem auch Konzerte des Sinfonieorchesters Münster stattfinden, bespielt neben dem großen Haus seit 1971 das rund 280 Plätze bietende Kleine Haus. Dort wurde bereits Anfang 2020 ein FOLLOW-ME-3D-SIX-System eingerichtet. Pandemiebedingt feierte es erst im Oktober 2021...

Submerged in symbolic sand

The ill-fated romance of Dido and Aeneas – as Henry Purcell and his librettist Nahum Tate portrayed it – is set in Carthage. This is where the shipwrecked Trojan hero meets Queen Dido, igniting an epic, unequivocal passion that is doomed to end in tragedy. At the Lille Opera, Franck Chartier presents the story as readable on two levels: as reality and projection;...

Musik in drei Dimensionen

Wer einmal das Requiem von Hector Berlioz (1803–1869) als Aufführung erlebt hat, wird es kennen: Dieses Gefühl, Musik nicht nur einfach zu hören und mitten im Klang zu sein, sondern sich sogar als ein Teil von ihr zu erleben. Mit unvermittelter Wucht wirken Teile der Komposition auf die Zuhörerinnen und Zuhörer ein. Der französische Komponist hat während der...