„Wir müssen neu anfangen“
Die Wiener Festwochen sind eines der größten Theaterfestivals Europas. Sie finden gegen Ende der Saison im Mai/Juni statt und verstehen sich hauptsächlich als internationales „Fenster“ der Stadt, das herausragende Beispiele des Welttheaters präsentiert – Performance, Schauspiel, Tanz, Musiktheater. Spielorte des Festivals sind die Bühnen der Stadt, vor allem das Theater an der Wien und die beiden Veranstaltungshallen im Museumsquartier.
Die Festwochen produzieren nicht selbst, dazu fehlt ihnen die Infrastruktur; mit ihrem Etat von 12,5 Millionen Euro sind sie jedoch ein durchaus potenter Koproduktionspartner.
Intendant der Wiener Festwochen ist seit 2018 der 54-jährige Belgier Christophe Slagmuylder, davor künstlerischer Leiter des Kunstenfestivaldesarts in Brüssel. Seine ersten Jahre in Wien gestalteten sich denkbar schwierig. Nach dem vorzeitigen Abgang seines Vorgängers war Slagmuylder so kurzfristig berufen worden, dass ihm nur wenige Monate blieben, um 2019 seine erste Festivalausgabe zu programmieren. Die Festwochen 2020 konnten dann coronabedingt erst im Spätsommer sowie in stark verkürzter Form über die Bühne gehen. Und in diesem Jahr ist noch unsicher, wann, wie und ob ...
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BTR Ausgabe 2 2021
Rubrik: Produktionen, Seite 60
von Wolfgang Kralicek
Modernisierung gestartet
Die Stadthalle Magdeburg, im Rotehornpark auf der Elbinsel Werder gelegen, wurde in den Jahren 1926 bis 1927 im Stil des Neuen Bauen errichtet. Anlass für den Bau war die 1927 in Magdeburg geplante Deutsche Theaterausstellung. Im Rahmen einer umfassenden Sanierung soll die Stadthalle künftig unterteilbare Säle erhalten, die Platz für...
The motto of the Leipzig Gewandhaus and its orchestra, res severa verum gaudium – ‘true pleasure is a serious business’, reflects the complexity of making and performing music with excellence. And this motto rang true for us acousticians, too, as we participated in the extension and conversion work on the time-proven, 40-year-old concert platform and...
Die Bonner Kulturszene ist von mehr als einem Dutzend Theatern mit vielfältiger Struktur und Ausrichtung geprägt. Die Bandbreite der Häuser, in die im Folgenden Einblicke gegeben werden, beginnt bei Bonns ältestem Privattheater – dem im Hauptgebäude der Universität Bonn beheimateten Contra-Kreis-Theater mit 258 Plätzen – und weiteren Institutionen mit...
